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Th. [1.] (1842)
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Der Krieg mit Dänemark.

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Das Treffen bei Wittsjö. — Im Januar 1612machten die Dänen einen Einfall in Smaland, wo sie zufälligkeine schwedischen Truppen vorfanden. Das Land ward über-schwemmt, und auf das grausamste verheert. Hunderte von Dörfernwurden verbrannt, eben so die Stadt Weriö und das Schloß vonKronoberg, worauf der Feind sich gegen Jönköping zu wendenschien. Gustaf Adolf, welcher beabsichtigte, von Kalmar aus inBlekingen einzubrechen, eilte fetzt mit seinem kleinen Heere vonnur 3000 Mann nach Smaland; aber dies Heer ward von NilsStjernsköld, Herrmann Wrangel und ähnlichen Männern ange-führt. Die Dänen zogen sich an der Grenze hinunter zurück;Gustaf Adolf folgte ihnen auf den Fersen nach. „Morgen",schrieb er dem Herzog Johann, „denken wir unsere Mittags-mahlzeit in Dänemark zu halten." —

Am folgenden Tage, es war der 5. Februar, überschritt erauch die Gränze, und ruckte in Schonen ein. Kein Widerstandward versucht und das offne Land schauderhaft verheert. DieStadt Wä und vier und zwanzig Kirchspiele zwischen Göinge undWilland wurden ausgeplündert und niedergebrannt, die Weibermißbandelt, die Kinder ermordet. Die Einwohner, von Ver-zweiflung ergriffen, zündeten selbst ihre Wohnungen an und flohenin die Wälder; ja manche, welche nicht entkommen konnten,tödteten sich selbst, um der Wuth der Soldaten zu entgehen. —Inzwischen fingen die KricgSvorräthe an zn fehlen; außerdem er-fuhr man, daß der Feind sich in bedeutender Anzahl um Ähuszusammenziehe. Gustav Adolf beschloß daher, sich mit den Truppenzu vereinigen, welche unter Herzog Johann und Jesper Cruusin Halland standen. In dieser Absicht zog er auf der westlichenSeite über die Gränze hinaus, und kam den 11. Februar Abendsbei Wittsfö an, wo er über Nacht lagerte. Unterdessen hatte derdänische Anführer, Breide Nantzow, eine überlegne Macht ge-sammelt, und es gelang ihm damit die Schweden zn überraschen.Erst Abends um 5 Uhr fand der Ueberfall statt. Gustaf Adolfhatte schon seine Artillerie und einen Theil des Heeres voraus-gesandt. Die Zurückgebliebenen suchten sich aus dem Kirchhofe zuvertheidigen; wurden aber balv in Unordnung gebracht. HerrmannWrangel, nebst mehrern andern Befehlshabern, wurde gefangengenommen, mehrere Hundert niedergehauen, und Viele, welche