Druckschrift 
Th. [1.] (1842)
Entstehung
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Einleitung zu der Ucbcrsetzung.

Gustaf Eriksson Wasa, als Köuig Gustaf I. genannt, einer deredelsten Schweden aller Zeiten, nachdem er sein Vaterland vonder dänischen Tyrannei befreit, und dasselbe dnrch die Wohlthateneiner Regierung beglückt hatte, die beinah 40 Jahre lang mitKraft Unordnung und Unrecht bekämpfte, und Glück, Wohlstandund sittliche Veredlung der Unterthanen mit unermüdlicher Liebeund Treue zu befördern suchte, hinterließ bei seinem Tode, 1560,vier Söhne: Erik, Johann, Magnus und Karl; der älteste27, der jüngste 10 Jahre alt. Gustaf war dreimal verheirathetgewesen: zuerst mit Katharina von Sachsen-Lauenburg, dannmit Margaretha Lejonhnfwud und endlich mit Katharina Stenbock.Der ersten Ehe entsproßte Erik, der zweiten die drei andern Söhne.

Der Schweden Liebe und Dankbarkeit gegen Gustaf Wasa,hatte aus dem bisherigen Wahlreiche ein Erdreich gemacht; undso folgte ihm sein ältester Sohn ohne Widerspruch.

Erik XIV. war, gleich allen Masers, ein körperlich und geistigausgezeichneter Mann, schön von Gestalt und Gesicht-bildung, geübtin allen ritterlichen Künsten, voller Kenntnisse und natürlichemScharfsinn, ja sogar Dichter, Tonkünstler und Mahler.Aber,"(sagt Geijer in seiner Geschichte Schwedens),vergleicht man mitdiesen reichen Gaben seine Handlungsweise, so sieht man, daßes nicht die ma nn i ch fält ig en Anlagen und Geschick-lichkeilen sind, die den Menschen machen hier wares jene Fruchtbarkeit über unterirdischem Feuer!" Und früh-zeitig verzehrte dies ihn selbst und Viele, die ihm nahe kamen.

Gustaf I., welcher während seiner langen Regierung der An-sicht gefolgt war,daß ein glückliches Reich mehr werth seials ein großes," hinterließ Erik den Frieden mit den Nachbaren,das Land in großem Wohlstände und eine volle Schatzkammer.Doch hatte der alte König einen Fehler begangen, dessen Folgenmanches von ihm gestiftete Gute gefährdeten. Er hatte nehmlich« L

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