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Einleitung zu der Übersetzung.
An der Spitze dieser mißvergnügten Parthci standen ErikSparre und Hvgenskild Bjelke, besonders der Erstere,ein Mann, dessen Charakter ganz und gar wie aus dem Eisenseines Landes gebildet zu sein schien!
Johann kannte diese Gesinnungen schon lange, hatte aberdoch noch nicht gewagt Schritte gegen den Adel zu thun; dochdurch die Beleidigung die er in Neval erfahren zu haben glaubte,und die falsche Nachricht durch die ihn Hogenskild Bjelke zurück-gelockt hatte, ward sein Zorn zu heftig aufgeregt, als daß dieFurcht ihn noch länger hätte zurückhalten können. Aber nicht nurgegen die eben genannten Beiden richtete derselbe sich; auch TüreBjelke, Gustaf und Sten Bauer und Klas Tott erfuhren ihn.Erst erging der Befehl, ihre Belohnungen einzuziehen und sie inkeins der Schlösser der Krone einzulassen; dann wurden sie nachStockholm berufen, um sich wegen des „Aufruhrs in Neval" zuverantworten. Aber da ihnen kein eigentliches Vergehen bewiesenwerden konnte und sie nicht zu bewegen waren, sich schuldig zubekennen, so mußte sich Johann endlich damit begnügen, daß sieerklärten, „sie hätten aus Unverstand in verschiedenen Dingen denKönig erzürnt und bäten daher um Verzeihung;" worauf sie Er-laubniß erhielten, auf ihre Güter zu reisen.
Die Sache schien nun beendigt; aber Karl, der sich unter-dessen mit seinem Bruder versöhnt hatte, nahm sie wieder auf.Zwischen ihm und dem höher» Adel herrschte von jeher eine großeSpannung, und dies aus mannichfachen Ursachen. Erstens kamsein Stolz als Königssohn und Erbfürst des Reiches oft mitjenen in unangenehme Reibung, die sich im Gedanken an ihrevielen und großen Ahnen nicht weniger dünkten als er. IhrHochmuth fühlte sich tödtlich beleidigt, als Karl bei JohannsVermählung mit Gunnila Bjelke seine Mißbilligung zu erkennengab, indem er sagte, die Töchter des schwedischen Adels seien derHand eines Wasa nicht würdig. Ferner kam der Eigennutz insSpiel. Karl riß gern an sich was er erfassen konnte, und ge-rieth dadurch oft in Streit mit den adelichen Herren, die inseinem Aürstcnthume wohnten, besonders mit Erik Sparre undHogenskild Bjelke. Diese widersetzten sich unerschrocken,klagten bei Johann, und wurden dann von diesem beschützt.
Karl durchschaute früh die ungünstigen Gesinnungen des hohem
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