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Th. [1.] (1842)
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Einleitung zu der Nebersehung.

Aber die ganze Denkungsweise des Volkes war diesen Be-strebungen ausgemacht entgegen. Nicht zufällig hatte der Pro-testantismus so leichten Eingang in Schweden gefunden, sonderndarum, weil er mit dem ruhig verständigen Geiste dieses Volkesmehr übereinstimmte als der Katholicismus. Dazu kam noch dieErinnerung an die schweren Abgaben, welche früher an Klöster undKirchen hatten entrichtet werden müssen und der Widerwillengegen die Liturgie ging in Widerstand über. An die Spitze derLutheraner stellte sich Herzog Karl. Erst versuchte Johann ihnliebevoll zurecht zu weisen; da dies aber nicht gelang, wollte ermit Gewalt einen andern Bischof in Jenes Herzogthum setzen;wagte aber doch nicht durchzudringen, weil Karl von seinen Unter-thanen sehr geliebt war, und diese besonders eifrig am Luthcrthumhingen. Doch auch in andern Theilen des Reichs mißlangen dieVersuche mit der Liturgie, für deren Einführung Johann vieleJahre lang mit uuermüdetem Eifer kämpfte, auch da noch, alser mit Nom unzufrieden war. Er selbst war, zur unendlichenFreude seiner Gemahlin, 1578 heimlich katholisch geworden. Docherkaltete sein Eifer für den Katholicismus allmählig, da er einsah,daß der Pabst nie auf seine Bedingungen, unter welchen er sichoffen zu demselben bekennen und ihn in Schweden wieder einführenwollte, eingehen würde und schon die bloße Einführung derLiturgie so großen Widerstand erfuhr und eine so heftige Unzu-friedenheit erregte, daß er anfing zu fürchten, ein ferneres Beharrenin diesen Bemühungen könne ihm wohl gar die Krone kosten.Und als er nun, kaum zwei Jahre nach dem Tode seiner geliebtenKatharina, sich zum zweitenmäle vermählte, nehmlich mit der 16jäh-rigen Gunnila Bjelke, die einer eifrig protestantischen Familieangehörte, da fuhr er zwar noch einige Jahre fort, die Liturgiezu empfehlen doch ohne Gewalt dabei zu gebrauchen, ermatteteaber endlich doch darin, und so wie man behauptet, er habe eineZeit lang auf Vereinigung mit der griechischen Kirche gedacht, sosoll er auch in seiner letzten Lebenszeit sich wieder seinem erstenGlaube», der evangelischen Lehre, zugewendet haben!

Mit seiner ersten Gemahlin hatte Johann zwei Kinder:Sigismund und Anna. Beide waren, der Mutter zu Liebe»im katholischen Glauben erzogen worden (doch ward Anna spätereine eifrige Protestantin). Als im Jahre 1586 der König Stephan