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Beitrag zur Erkenntniss der Natur und Heilung der Cholera : nach eigenen Erfahrungen
Entstehung
Seite
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ganz wasserlecr, Medulla oblongala verhärtet undfibrös.

Brusthöhle. Die Lunge durchgängig verwachsen,eben so der Herzbeutel mit der Pleura intercostalis;der rechte Ilerzventrikei voll coagulirten, polypös-geronnenen, schaumigen Blutes, der linke blutleer, dasBlut des rechten Vorhofes dünnflüssig schwarz.

Unterleibshöhle. Leber sehr grofs (der Junge trankBranntwein), Gallenblase leer, sonst nichts Abnormes.

Pr. Stargardt.

* Schuster. Dr. Stucke.

VIII. Leichenöffnung der Anna Tzekowna.

Hirnhöhle, üeberfüllung der Venen, hie und daAdhäsionen der dura Mater an das Cranium; Ver-wachsung der dura u. pia Mater ; Veutriculus dexter,sinister u. tertius wasserleer; Vcntr. ejuart. enthieltetwa 2 Drachmen Wasser.

Bauchhöhle. Bei diesem Subject, das unter allenSymptomen der Chol, vehementissima starb und auchin äufserer Beschaffenheit alle Zeichen einer Cholera-Leiche an sich trug, fand sich als Abnormität eineangefülltc Urinblase und ein von Cholera-Flüssigkeitleerer Magen; auch war weder Magen noch Diinn-nocli Dickdarm geröthet und entzündet; auch war dieGallenblase nicht mit Galle angefüllt. Im Uebrigenbot die Leiche nichts Besonderes dar. Doch zeigtdieser Befund, wie selbst die charakteristischen Zeicheneines an Cholera erfolgten Todes mangeln können.

Pr. Stargardt.

Schuster. Dr. Stucke.

Anmerk. Die Bildung von Flecken, körnigen Erhaben-heiten, Papeln, Phlycleucu, Pusteln (die Enanlhemc)