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Beitrag zur Erkenntniss der Natur und Heilung der Cholera : nach eigenen Erfahrungen
Entstehung
Seite
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ristalticns der Eingeweide wieder herzustcllen, Chininund Opium gegeben und dieses bis den 2. AugustMittags 12 Wir fortgesetzt, worauf zwar Anfangs Piuheeintrat, der Puls sieb hob, das Erbrechen nacliliefsund überhaupt Zeichen der Besserung erschienen,welche aber am 2. August Mittags sich veränderten,so dafs der Puls verschwand bei deutlichem undstiümischem Herzklopfen; in dieser Pei'iode wurdeihm. ein Aderlafs gemacht, nachdem er 18 Gran Chin.und 7 Gran Opium genommen und etwa 8 Stundenin Sopor gelegen hatte. Abends gab er keine Hoff-nung mehr und starb am 3. Aug. um 3 Uhr Morgens.Die Obduction erfolgte 15 Stunden nach dem Tode,um 5% Uhr Abends.

Der Körper erscheint wohlgenährt, kräftig undmuskulös, wenig behaart, die Haut sehr rein. Todtcn-flecken zeigen sich nur auf der Dorsal-Seile desKörpers, auf welcher er lag; die Muskeln des ganzenKörpers krampfhaft gespannt, die Wadenmuskeln starkzusammengezogen, die Füfse stark extendirt, die Fäustekrampfhaft zusammengehallt, die Augen tief in derHöhle liegend.

Kopf höhle. Hautgefäfse mit dünnem schwarzem Blutgefüllt, die Gehirnmasse so wie die Gehirnhäute starkmit Blut angefüllt, die weifse Substanz stark mit rothenPunkten besetzt. In den Ventrikeln etwas blutigesSerum. Der Plexus clioroideus enthielt etwas venösesBlut, war durchaus nicht überfüllt. Die Hirnsub-stanz derb, ganz gesund, das kleine Gehirn viel we-niger blutreich, als das grofse; die grofsen Blutleiterenthielten eine sehr mäfsige Menge Bluts.

Brusthöhle. Lunge und Herzbeutel in ihrem ganzen

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