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Beitrag zur Erkenntniss der Natur und Heilung der Cholera : nach eigenen Erfahrungen
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Urin enthaltend, inwendig ganz trocken; der Uterusäufserst klein, aber gesund.

Brusthöhle. Die Lungen adhärirten mit dem Rip-penfelle nur mäfsig, rechter Seits etwas mehr, als links ;sie waren in ihrer Substanz gesund, aber blutreich; derHerzbeutel ohne Wasseranhäufung, das Herz sehr grofs ;die Venen an der Oberfläche desselben strotzend;beide Ventrikel mit schwarzem, dünnem Blut überfüllt,eben so die Vorhöfe; im rechten Ventrikel eine wall-nufsgrofse lymphatisch fibröse Coagulation, die anden Wänden leicht adhärirte, aber nicht in die Pul-monar-Arterie sich erstreckte.

(Unterschr.) Dr. Schneemann aus Hannover.

Dr. Stucke.

II. Section der Frau Werner, gestorben im LazarethNr. 1 zu Elbing, am 17. August 1831. Erkrankte 10Uhr Morgens und starb denselben Tag, Abends 12Uhr.

Bauchhöhle. Das Omentum gastro-colicum et mag-num dünn und kümmerlich, obgleich die Leiche sonstrobust war. Der Magen war stark angefüllt mit Cho-lera-Flüssigkeit, halte aufsen und innen gewöhnlicheBeschaffenheit, und nur an einigen Stellen der innernWand waren geröthete Partieen zu bemerken; diedicken Gedärme in Lage und Beschaffenheit normal,die dünnen aber dunkelroth und überaus gefäfsrcich.

Leber, Milz, Nieren, Gebärmutter gesund, Blaseohne allen Urin. Die Gallenblase bis zum Ausgangeins Duodenum mit Galle angefüllt.

Brusthöhle. Lungen an beiden Seiten stark ver-wachsen, knisternd bei dem Durchschneiden, abernicht sehr blutreich; die linke Lunge adhärirt an dein