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Beitrag zur Erkenntniss der Natur und Heilung der Cholera : nach eigenen Erfahrungen
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Scheune, Genufs unverdaulicher Speisen. Form: Cho-lera vehementissima. Behandlung : wie bei Nr. 1. Aus-gang: Tod unter Sopor am dritten Tage, trotz Wärmeund Schweifs. Behandelnder Arzt: Dr. Stucke.

7) Leopold Ferdinand, Tagelöhners-Sohn, dessenVater an der Cholera erkrankt war. Ursache: seit 5Tagen starker Durchfall, grofse Dürftigkeit und mehr-tägige Einsperrung nach Abholung seines Vaters insCholera-Lazareth Nr. J. Form: Chol, vehementior.Behandlung: aj äujsere: wie gewöhnlich; bj innere:diaphoretische, krampfstillende Arzneien bis zumNachlasse des Krampfes, dann Chinin bis zur Gene-sung. Behandelnder Arzt: Dr. Schaper.

8) Carl Tleyse. Ursache: nach fünftägiger Diarrhöetrat Angst und Erbrechen hinzu. Form: Chol, mitior.Behandlung: wie beim Vorigen. Er genas. Behandeln-der Arzt: Dr. Housselle.

9) Frau Schmidt in Eihing; Grünstrafse Nr. 27,behandelt von Dr. Schneemann aus Hannover undDr. Stucke; eine Frau mittlerer Gröfse und guterConstitution, 37 Jahre alt, erkrankte am 17. August1831; andere Ursache, als Erkältung vom vorigenTage, konnte nicht entdeckt werden. Es hatte sichbereits Morgens 9 Uhr Diarrhöe und Hinfälligkeiteingestellt; sie bekam das in Elbing beliebte Volksmit-tel, Rothwein mit Senf, und bald darauf trat Erbrechenund Krampf hinzu. Wir kamen Nachmittags um 3Uhr zu ihr und fanden sie an allen" charakteristischenZeichen der Cholera leiden, wobei die Ausleerungenselten, dagegen Angst, Kälte und Pulslosigkeit sehrgrofs und Vox cholerica sehr ausgebildet waren. Sieklagte in Einem fort über Angst, warf sich im Bette