grund treten; es reicht hier hin, dafs Leute zur Kran-kenpflege und ein Haus mit einigen Zimmern bereitsind zur Aufnahme einiger wenigen Kranken, dienicht in ihrer Wohnung behandelt werden können,die keine Verpfleger haben, also einiger Dienstbotenund Heimatlosen.
Man findet beim Landmanne eine noch gröfscreAversion gegen das Lazareth, als beim Städter; dergeringste Bauer bleibt lieber in seiner elenden Hüttebei Weib und Kind, als dafs er sich in ein gut ein-gerichtetes Krankenhaus bringen läfst; es gleicht dieseAversion dem Heimweh; je beschränkter der Ge-sichtskreis, desto mehr Anhänglichkeit an den eige-nen, wenn auch elenden, Herd.
In den Arzneikasten, die für solche Orte in Bereit-schaft gehalten werden, müssen folgende Arzneienund Utensilien vorräthig sein:
1) Arzneien:
Acetum Vini Pf. 4.
„ aromatic. Pf. 1.
Acid. nitricuin crud. U. 4.
„ nitrosum U. 2.
,, phosphoricum U. 1.
,, sulpliuricum crud. Pf. 4.
Aether. phosphoratus U. semis in vitro bene ob-tales dos. Kr. 3.
Aether sulpliuric. U. 2-Alumen. pulverat. U. 2.
Ammon, carbonic. depur. pulverat. IJ. 2.
,, muriaticum depur. pulvcr. U. 2.
Amylum U. 2.