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erklärt; doch da dieser ewige Streit nur auf Ver-schiedenheit der Ansichten beruht, so will ich nurnoch als Beweis, dafs hei aufmerksamer Behandlungdie Krankenwärter nichts zu fürchten haben, hinzu-fügen, dafs ich in dieser Hinsicht sehr glücklich war,indem ich von etwa 40 männlichen und 18 weiblichenDienern auch nicht einen einzigen verloren habe.Mehrere wurden krank unter den Zeichen der Vor-boten; doch ist es bei keinem einzigen bis zur ausge-bildeten Cholera gekommen, indem die passende Be-handlung hinreichte, sie abzuwehren..— Im LazarethNr. I in Elbing erkrankten mehrere Lazaretlidiener;bei allen waren diätetische Vergehen nachzuweisen.
Man hat aus jenem Umstande, dafs die ersten Cho-lera-Kranken an einem neu inficirten Orte meistensan dem Wasser wohnende oder beschäftigte Personenwaren, auf eine eigenthümliche unerklärbare Lei-tungsfähigkeit des fliefsenden Wassers für das Cho-lera erzeugende Princip schliefsen wollen; dochscheint es mir einfacher, anzunehmen, dafs das Was-ser und die Ströme als Beförderer des Verkehrsmehr propagirend für die Cholera wirken, indemHandel und Schilffalirt durch vermehrte Friction derPersonen und Aufregung von Leidenschaften häufigerDispositionen veranlassen; dann auch sind die Woh-nungen der Armen in der Nähe des Wassers entwe-der eng zusammengedrängt und schmutzig, oder feucht.
Wäre die Krankheit Cholera so verschleppbar,würde sie wirklich von einem Lande ins andere ge-tragen, so müfsten offenbar diejenigen Classen dermenschlichen Gesellschaft am ersten davon ergriffenwerden, die sich der lebhaftesten Communication mit