Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
519
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besteht. Man braucht nur das erste und größte Radmit seinen Zapfen zuerst in die eine Platte zu sehen danndas nächst , leine,e u. s w. und zwar, weil die Größeder Räder nach ihrer Entfernung von der bewegendenKraft abnimmt; so kann man immer das nächst kleinereRad einsetzen, wovon das Steigrad das letztere ist.Darauf legt man die andere Platte darüber, schiebt alleZapfen in ihre Löcher und steckt die Vorsteckstifte vor ihrePfeiler. Ist die bewegende Kraft ein Gewirkt; so mußman, nachdem dies mit der Schnur verbunden ist, dieseSchnur um die Walze winden Wird hingegen die Uhrvon einer Feder in Bewegung gesetzt; so muß man diesein dem Fedl rhause mittelst der Sperrung gehörig span-nen, s. Federspannung.

Diese Sperrung besteht bekanntlich (s. Pendel-uhr) aus dem Sperrrade und dem Sperrkegel. Erste-res mit seinen schrägen Zähnen wird auf den viereckigenZapfen der Welle des Federhanses, außerhalb der Platte,gest ckt, und mittelst eines Stifts, der nahe an dem Ra,de heraus quecr durch den Zapfen gesteckt ist, fest gehal-ten. Der Sperrkegel, welcher nicht weit davon umeine Schraube beweglich ist, wird, wenn man die Federdurch Umdrehung des Sperrrades und also auch des Fe-derstifts gespannt hat, in die Zahne des Sperrrades ge-drückt.

Nun lege man den Haken der Hemmung gehörig ein,daß er in die Zahne des Steigrads greife. Man verbindenun auch die Theile desVorlegewerks mit der Uhr, undstecke zu dem Ende das Minutenrohr zuerst auf den lan-gen Zapfen des Minutenrades, der außerhalb der Pfei-lerplatteRn der Mitte derselben hervorsteht. Ju dasMinutenrohrgetricbe lasse man das Wechselrad greifen,dessen Getriebe wieder in die Zahne des Stundenrades,welches über das Minutem ohr gelegt wird, greifen müs-sen. Nun lege man das Zieferblatt über das Vorlege-werk, und halte es-mittelst der Vorsteckstifte fest. Mansetze nun die Zeiger auf, den Stundenzeiger zuerst aufdas Rohr des Stundenrades, dann den Minutenzeiger