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2 (1810)
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ganz im Hellen ist, es Anstrengung verursacht sie voneinander zu unterscheiden; so werden jetzt mit Recht dieZieferblatter von Email vorgezogen; daher wir uns nichtden der Verfertigung der goldenen oder silbernen Ziefer-blatter aufhalten, sondern sogleich zum emailiirten über-gehen wollen.

II. Zieferblatter von Email.

Die Zieferblätter von Email haben beträchtlicheVorzüge vor den andern, nicht blos weil sie leichter undwoh feiler verfertigt werden können, sondern auch weilman die Abtheilungen und Ziefern, auch wenn es scheuziemlich dunkel ist, auf ihnen erkennen kann, weil dieMaterie, wovon sie verfertigt werben, recht weiß, undAbtheilungen und Ziefern recht schwarz sind. Ver-thoud (billni eto. I. I. p. Z97. u. f. Geißl er Lehr-begr. der Uhrmacherk. Th. 6 . S. 140 u. f.) hat dasVerfahren beschrieben, auf welche Art die Zieferblattervon Email verfertigt werden. Da es nun wohl man-chem Uhrmacher angenehm seyn wird dies zu wissen, auchwenn er eben nicht selbst Zieferblatter verfertigen will;so mag die Beschreibung auch hier folgen.

i) Kupferne Platte des Zieferblatts.

Es enthalt bekanntlich das Zieferblatt eine kupferne ^Platte, mit Zapfen von dem nämlichen Metalle, welchein die faljche Platte, oder auch wohl, wenn diese ent-behrt werden kann, sogleich in die Pfeilerplatce der Uhrgehen. Ueber und unter diese kupferne Platte wirdEmail gestrichen. Um daher die Zieferblatter von

Email zu machen, nimmt man eine Platte von Kupfer, ^und giebt dieser eine solche Krümmung, als das Ziefer- !blatt haben soll. Zu dem Ende drehe man zuvor ei»Stück Holz so aus, daß es ohngefahr die Krümmungerhalte, welche man dem Zieserblatte geben will. Aufdiesem Holze gebe man der kupfernen Platte mit der