Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
487
Einzelbild herunterladen
 

Das Bedecken der Zapfenlöcher mit einer gehär-teten stählernen Platte oder einem Steine ist überausnöthig bei) Zapfen, deren Friction man so geringe alsmöglich zu machen sucht; z. B. bey den Zapfenlöcher«*für die Spiudelzapfcn und bey den des Steigrades.Noch vorzüglicher ist die Methode, die Zapfenlöcher ineinen harten Stein zu bohren, z. B. in einen Rubinoder Diamant, und darin den gut gehärteten Zapfengehen zu lassen, s. Taschenuh r.

Es ist auch noch besonders beym Anlegen der Za-pfenlöcher darauf Rücksicht zu nehmen, daß kein ande-rer Theil der Uhr sie bedecke und ihnen das Oel ent-ziehe; und um sie noch ferner vor Staube zu bewah-ren, so schlug Berthoud vor, die Futter etwas aufdcräußern Seite der Platten vorstehen zu lassen, unddann in dieselben die Versenkungen zu machen, s. Ta-sch c n u h r- Ueber die irrige Meynung des Herrn Vo-gels , (Prakt. Unterricht von Taschenuhren u. s w ) dieZapfen ja nicht auf Stahl oder einem andern recht har-ten Körper laufen zu lassen, giebt der Artikel Tascheri-ll hr hinlänglich Aufschluß.

Zapfenspißen, Spitzen der Zapfen,körnte; Zss Pivot;. Wenn ein Zapfen abge-dreht werden soll, so müssen seine Enden genau nachder Axe der Welle spitz gefeilt seyn, ( s. Zapfeu) da,mit das Getriebe oder die Welle mit diesen Spitzenwelches diejZaPfeilspitzen sindzwischen dieDreh.-bank gelegt werden könne.

Zappeln, lVlsI vidrsr. Wenn der Schwin-gungsbogcn klein ist, welches theils von der Vcrdickungdcs Oels und der Anhäufung des Schmutzes, theilsvon einem fehlerhaften Eingriffe des Steigrades indie Spindel herrühren kann; so geht die Uhr gewöhn-lich zu geschwind, und man sagt denn: die Uhr zap-p c l t. Wie dieser Fehler zu verbessern ist, s. Rep a,