Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
482
Einzelbild herunterladen
 

4«2 Zah Zap

kens an einander paffen, und das Fortschieben der Zahneauf die leichteste Art mit der geringsten Friction gesche-he; so müssen die Zahne und Triebstecken eine besondereGestalt haben, welche nur durch die höhere Geometrieherausgebracht wird, und wovon der Artikel Eingriff,Nachricht giebt. Es müssen ferner die Zahne ihre ge-hörige Breite und Dicke haben, in der rechten Entfcr«uung von einander stehen. Von allen diesen handeltder Artikel Eingriff.

Da die Uhr eine Maschine ist, welche die Zeit ge-nau abmessen soll; so ist es auch nicht gleich viel, wiedie Anzahl der Zahne und Triebstecken beschaffen ist.Es muß durch Rechnung festgesetzt werden können, wieviel die Räder und Getriebe Zahne und Triebste^en ha-ben müssen, damit dies oder jenes Nad in einer gewis-sen Zeit eine bestimmte Anzahl Umdrehungen mache,und geschickt sey auf seiner verlängerten Welle einen Zei-ger zu tragen, der in der nämlichen Zeit, wie das Rad,herumkömmt, und durch seine Bewegung auf dem Zie-ferblatce die Zeit in gewisse Theile theilt, s. Berech-n u n g.

Zahn weite, Vuicks entro äsnt. Sonennt man den Zwischenraum zwischen zwey Zahlten,oder die Entfernung eines Zahns vom andern. Es istnicht gleichgültig, wie man die Zahnweite einrichtet son-dern sie muß mit der Breite des Zahns verhältnißmaßigseyn, s. Eingriff.

Zange, Dk-nsills. Ein bekanntes Instru-ment, Etwas festzuhalten oder Etwas abzukneipen. DerUhrmacher gebraucht verschiedene Arten von Zangen,als: Drath- Flach- Spiralfeder. Klupp-Schnallcn- Kneip- und Löthzangen. (S- allediese Artikel.;

Z a pfc-n, ? 1 vo r. So nennt man die dünnenEnden, oder die dünnen Absäße an den Enden der Wel-len bei) Rädern, Getrieben, Spindeln, Federstiften, u