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2 (1810)
Entstehung
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und für das Gewicht keinen Raum braucht. Es istauch dies leicht zu erhalten. Statt der Rolle brauchtman nur ein Federhaus an das Steigrad zu befestigen,in welches die Feder gelegt wird, und durch dessen Mit-te der Federstift, wie bey einer gewöhnlichen Pendeluhrmit der Feder, geht. Mit diesem Federstifte ist aufeben die Art wie bey den Tischuhren ein Gesperre ver,bunden (s. Tischuhr im Artikel Pendeluhr), so,das;, mittelst eines Schlüssels, den man auf den vier,eckigen Zapfen des FederstiftS seht, die Feder nach dereinen Richtung aufgewunden wird; nach der andernsucht sie sich wieder auszubreiten, wird aber durch dasGesperre so lange daran verhindert, bis auf die oben be-schriebene Art der Hebel von dem Stifte des Steigra-des entfernt wird. Und nun seht die Kraft der Federden Wecker auf obige Art in Bewegung.

Auch an Taschenuhren kann man einen Weckeranbringen, und zwar auf folgende vollkommene Art,die le Paute ("lernte cls 1'borIoZ P3A. Iiz; dar-aus Gcißler Lehrbegr. d. Uhrmacherk. Th. 5. S.109.) erfunden hat.

Ein besonderes Steigrad (lab. IV. 1^. i.)setzt den Hammer in Bewegung. Die bewegende Kraftist eine Feder, welche in dem Federhause liegt, und diezuerst auf das Rad d würkt, dies sodann auf das RadL, und dies wieder auf das Getriebe des Steigrades /l.Wird Las Steigrad frey; so würkt es Wechselsweiseauf die beyden Hebel v und l, wie bey der Hemmungmit dem doppelten Hebel, oder so wie das Heberad aufdie Schöpper in einer Repetiruhr würkt. Die Welledes einen dieser Hebel tragt den Hammer, und macht, daßer Wechselsweise in das Gehäuse bey V und 6 schlagt. Istder Wecker nicht in Bewegung, und schlagt er nicht; sowird der Hammer durch einen Stift f festgehalten, wel-cher senkrecht auf seiner Welle der Aushebe steht. Dadie Aushebe t'6 um eine Welle 1.1 beweglich ist; sowird, wenn ihr Ende 6 Freyheit hat herabzufallen/ die