Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
463
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dem unter«, Zapfenlochs gerade gegenüber ein Loch ge-bohrt, welches länglich gefeilt wird, damit die Spindelmit ihren Lappen hindurchgehe. Diefe wird alsdannvon einem Vorsteckstifte, welcher durch ein über demobern Kloben durch die Spindel gebohrtes Loch gestecktwird, festgehalten. ist nun Steigrad, Rolle, Spin-del und Hammer mit einander verbunden.

Der Eingriff deö Steigrades in die Spindel mußnun so regulirt werden, daß die Zahne des erstem nichtzu tief und nicht zu flach in die Spindellappen greifen,so daß, wenn man eine Schnur mit einem Gewichteüber die Rolle schlagt, und die Schwere des letzten dasSteigrad herumtreibt und die Spindel in Bewegungsetzt, der Weg des Hammers nach beyden Richtungengroß genug sey, um eine mittelmäßig große Glocke ge-hörig berühren zu können, daß sie einen guten Klangvon sich giebt.

Man verbindet nun die so weit fertige Vorrich-kung, nachdem man zuvor auch noch auf den Umfangdes Steigrades einen 4 Linie dicken und i Linie langenStift genietet oder geschroben hatte, mit der Uhr selbst,indem man ihr Gehäuse auf der einen Seite der Uhr-platten und zwar über die Breite ihrer Entfernung voneinander, mit Schrauben befestigt, so, daß die Vor-richtung des Weckers keinem Theile der Uhr hinderlichist. Den Glockenstuhl bringe man da auch so an, daßdie auf selbigem befestigte Glocke recht genau überdem Hammer zu hängen komme, damit dieser sie gehö-rig berühren könne und ein guter Klang erfolge. Erl-ist also nun noch übrig von der Bearbeitung der Vor-richtung zum Ausheben des Weckers zu reden.

Man verfertige eine Scheibe von Messing, großoder klein, je nachdem die Uhr groß oder klein ist, etwavon > s Zol! im Durchmesser und 4 Linie dick DieseScheibe drehe man recht rund, und bohre durch ihreMitte ein Loch, welches man so vergrößert, daß es überdas Rohr des Stundenrades gesteckt werden könne, und