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Die ersten Uhren waren zeither blos in Klöstern iaufgestellt, und daher ihr Nutzen nur ziemlich einge,schrankt gewesen; wie man sie aber auch in die Städtebrachte, so mußte ihr Nutzen erst besonders recht ein« ^leuchtend werden. Doch waren sie auch darin nocheine große Seltenheit zur Zeit des Reg iomontanusam Ende des vierzehnten Jahrhunderts, (s. 8 sverisnDiction. 6s lVIscbsm. etc. p. 14.) und erst zu deSCardani Zeiten wurden sie allgemeiner. (S. kiis-ron^mi Lar6ani 6s Varistate rsrum. Lgtil. 1^7.kok cap. XIHI.) Schoner hat sich 1544. schonder Uhren zu astronomischen Beobachtungen bedient;eben so auch Hevel und Tycho. Die ersten Uhr»wacher kamen im Jahr iz6z nach England. (S- Ly-c1oxas6ia or nniveoÜ vicüon. ok sn6 8c. Vol. l.)
Es war wohl natürlich, daß verschiedene sinnrei«che Köpfe auf die Idee kamen, die Uhren, welche einenso großen Raum einnahmen, und die man blos in >
Klöstern und Kirchen antraf, nun auch für den Pri« '
vatgebrauch kleiner einzurichten; dies gab denn Anlaß !zur Verfertigung der Stubenuhren, und endlich so garzur Erfindung der kleinen tragbaren Uhren, welche wirTaschenuhren nennen. Was über die Geschichtederselben zu erinnern ist, findet man im Artikel T a,schenuhr. So viel nur hier, daß die wahre Epocheder Erfindung derselben und der Erfinder selbst noch un«bekannt ist, und jene bald zu Anfange des sechzehntenJahrhunderts, bald zu Anfange des vierzehnten gesetzt,und für diesen bald Peter Hele bald Jsaak Hab«recht fälschlich angenommen wird.
Man rückte nun immer weiter in der Verbess«, irung und Vervollkommnung sowohl der großen alsauch der Taschenuhren vorwärts; man erfand dieSchnecke und die Spiralfeder für letztere (s.Schnecke und Spiralfeder) und das Pendelfür erstere, weswegen man im letzter» Falle die großenUhren Pendeluhren nannte. Der berühmte Eng«