Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
380
Einzelbild herunterladen
 

Z8o T r i

durch den andern. Daselbst wird der Zirkel an jederbeliebigen Stelle mit einer Schraubenmutter festge-schroben.

Diese'- Zirkel ist den Uhrmachern allerdings sehrnützlich. Man kann damit nicht blos die Starke derGetriebe u. s w. messen, und sie darnach verkleinern,bis sie ihr gehöriges Maas zu dem Rade haben; son-dern man kann damit auch den genauen Abstand derTriebstecken von einander berichtigen, so wie auch ihregleichförmige Stärke u. s. w.

Triebscheibe, Triebschneidezeug, Theil-scheibe für die Getriebe, Werkzeug zumEintheilen und Einsch neiden der Getrie-be. Mit einer Maschine, womit man den Getriebendie nöthige Anzahl Triebstecken giebt, muß eben sowohlder Uhrmacher versehen seyn, als mit dem Naderschneid-zeuge, welches gewöhnlich so eingerichtet ist, daß manes nicht gut zum Abtheilen und Einschneiden der Ge-triebe gebrauchen kann. Man findet eine solche Trieb-scheibe im Artikel Eintheilen, die Getriebe,beschrieben. Zuweilen ist auch eine solche Triebscheibemit einer Drehbank verbunden, s. Drehbank.

Triebstahk. So wird der nach der Figur derGetriebe gezogene Stahldrath genannt, welcher zurVerfertigung der Getriebe zu Taschenuhren, auch wohlzu Pendeluhren, gebraucht wird. Er wird in den fran-zösischen, englischen und schweizerischen Uhrfabriken ver-fertigt. Es wird dieser Triebstahl in einer besondernZugmaschine durch stählerne Löcher gezogen, welche ge-nau die Gestalt haben, die der Triebstecken erhaltensoll. Man hat z B. dieser Löcher für 6 Triebstecken,für 8, 'O, l 2 u. s. w. Mehr hiervon s. im ArtikelGetriebe.

Triebstecken, Triebstöcke, Stecken,Stöcke, ^ile äs piAnans. So werden die