Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
302
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Ansah in der Mitte des Schneckenrades hineinpasse.Man verbindet alsdann Schnecke und Schneckenradmit einander, indem man der erstern Welle in das Lochder letztem schiebt, beyde fest auseinanderdrückt, undeinen Vorstecher, wie eine Spreißfeder, von Stahlverfertigt, darüber steckt.

Man untersuche nun, ob die Höhe des Schnek-kenradcs über der Pfeilerplatte richtig sey, und ob esweder an diese, noch an das große Bodenrad anstreife.Ist dies wirklich der Fall; so kann man die Grundflächedes Rades noch auf eine leichte Art zurücksetzen. Mantrennt, wenn dies berichtigt, die Schnecke wieder wonihrem Rade, und höhlt sie für das Gespcrre auf derDrehbank noch so weit aus, daß dies Raum darunterhabe.

Nun verfertige man das Federhaus, wozu man«in Stück gut gehämmertes Mlssing nehme, so stark,als die Höhe des Federhauscs betragen soll. Um esgehörig auszudrehen, feile man es vorher aus dem Gro-ben nur einigermaßen von der Gestalt, die das Feder-hans erhalten soll, lasse es aber ja noch etwas größer,als die Zeichnung auf dem Kaliber es angiebt, und als-dann bohre man in die Mitte ein Lock, so groß als derZapfen der in dem Boden des Federhauses zu liegenkömmt, werden soll; etwa ^ einer Linie. Durch diesLoch stecke man einen Drehstift von der nämlichen Grö-ße, diesen bringe man in die Drehbank, und drehe dasFcderhauS nach der gehörigen auf dem Kaliber ange-merkten Größe und Starke. Auf der äußern cylindri-schen Seitenfläche lasse man um beyde Grundflächenherum einen Ring vorstehen, welcher für die Kette daist, damit diese nicht von der Trommel rutschen könne.Man drehe darauf das FcderhauS so weit aus daß seinBoden nur noch einer Linie stark bleibe, und die cy-lindrifche Seitenwand Diese Stärke muß aberan allen Stellen gleich seyn, welches man mittelst einesDickzirkels erhalt, mit dem man alle Stellen unter-