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2 (1810)
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Tan

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Tag

des gedrückt wird, hält das gedachte Rad so lange un-beweglich fest, bis der bewußte Stift einen Zahn desRades weiter schiebt, wo alsdann der Einfall nachgiebtund gleichfalls zwischen zwey andere Zahne sich legt.(S. das Ende des Artikels T a sch e n u h r.)

Tageuhr, auch Wochenuhr Unter Ta,geuhr oder Wochenuhr versteht man i) eine Uhr,welche die Tage der Woche anzeigt, 2) eine solche, dienur einen Tag in einem Aufzuge geht und jedesmal nach24 Stunden wieder aufgezogen werden muß. Des,wegen wird sie auch Vierundzwanzigstunden-uhr genannt.

Tagewerk, Werk zu einer Tageuhr.Man bezeichnet hiermit das Werk, welches zur Bestim-mung der Tage der Woche mit einer Uhr verbundenwird. Es wird mit den andern Rädern des Vorlege-werks in Verbindung gesetzt und besteht aus zwey Rä-dern; aus dem einen, welches alle 24 Stunden einmalherumkömmt, und dem andern, welches innerhalb 7Tagen einen Umgang macht. Das letztere wird voneinem Stifte d«'s erstem um ^ seines Umfanges nachjedesmaligen zurückgelegten 24 Stunden hcrumgeschoben(s. Taschenuhr, am Ende).

Tagezeiger, Wochenzeiger. So nenntman einen goldenen oder vergoldeten Zeiger, zu einemWerke gehörig, welches die 7 Tage der Woche zeigt.Der Zeiger sitzt über dem Zieferblatte auf einer Röhrefest, welche auf das Tagerad genietet ist, und durch einLoch des Zieferblatts geht. Für den Togezeiger ist aufdem Zieferbla tte die Tageabtheilung.

Tangente der Harken - und Flöten.Uyr. So nennt man die gebogenen Haken, welchemit pen Hämmern einer Spieluhr verbunden sind, vonden Stiften der Walze ergriffen werden, und die Uhrspielend machen, s. Spieluhr.

Tanzmeister, s. Seiltänzer,

n. R