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2 (1810)
Entstehung
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194
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einen Sohn des Emistratus und Schüler desAnaxim ander für den Erfinder der Sonnenuhren,(s ?1inü kiilior. Katur. 1!. L. 78 .) zuweilen auchden Anaximander selbst, obgleich schon ini altenTestamente ausdrücklich eineö SonnenzeigerS zur Zeitdes Hiskia, welcher 7^2 Jahr vor Christi Geburtgelebt hat, Erwähnung gethan wird. (s. JesaiasCap. z8. V. 8. r. Buch der Könige Cap. ro. V. y —j 1 ) Es bestand die Sonnenuhr des Anaximenesaus einem senkrecht auf einer ebenen Flache aufgerichte-ten Stäbe, dessen Schatten auf der Flache die Stun-den des Tages anmerkte. Berosus, Aristarchvon Samus, ScopaS von Syrakus, Par-menio, Theodosius, Patrocles und anderehaben schon in den alten Zeiten die Sonnenuhren ver-bessert. (s. Vitruvius ste ^rcbitcct. llib. IX.cap. 7)

Oft zeigte auch das Bild der Sonne, welchesdurch ein Loch auf eine Ebene fiel, die Zeit des Tagesan, und eine solche Sonnenuhr nannte man denn einenGnomon, obgleich man diesen Namen oft mit dengewöhnlichen Sonnenuhren verwechselt. Eigent-lich verdiente der Gnomon eher den Namen Sonnen-uhr, und die gewöhnlichen Sonnenuhren müßtenSchatten uhren genannt werden. (S. meinen Vers.einer Gefch. der Thcor. prakt Uhrmacherk. S. 8 )

Die Lehre von den Sonnenuhren ist in eine beson-dere Wissenschaft gebracht, welche die Gnomonikheißt. Sie zeigt, wie man alle Arten von Sonnen-uhren auf die vollkommenste Weise verfertigen soll.Alle Sonnenuhren theilt man in zwey Hauptklassen:1) in bewegliche und 2) in unbewegliche Son-ne n u h r e n. Die beweglichen sind diejenigen, welche,wenn sie einmal verzeichnet und ihre Lage erhalten, —sie mögen senkrechte oder schräge Zeiger haben, — die-selbe beständig beybehalten und nicht verrückt oderanders gestellt zu werden brauchen. Diese sind im ge-