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zwey Seiten parallel ein, so daß blos in der Mitte einscharfer Ansatz stehen bleibt, welcher in die Einschnitteder Schraubenköpfe paßt. Das Instrument selbst wirdgehärtet, aber so, daß der scharfe Ansatz nicht zu hartund nicht zu weich werde, damit er im ersten, Fallenicht ausbrechc, im andern sich nicht verbiege. Manlaste ihn daher violet anlaufen. Ein Jeder wird leichteinsehen, daß man nach Verschiedenheit der Schraubenauch verschiedene Schraubenzieher, feinere und gröbere,haben müsse.
Schraubstock, siegn Dies Werkzeug istgewiß Jedem, auch dem ersten Anfänger einer Kunst zubekannt, als daß es nöthig wäre hier eine Beschreibungseines Gebrauchs und Nutzens zu liefern. Nur so vielmuß hier von ihm gesagt werden, als dient, seine Voll-kommenheit zu prüfen.
Besonders erkennt man die Güte des Scljraub-stocks am Maule. Es mästen die Seiten der Backen,welche das Maul bilden, gut verstählt und gehärtetseyn, damit sie beym Feilen nicht abgenutzt werden kön-nen Es müssen ferner die Enden des Backens in einergeraden Linie fest an einander schließen, damit man auchfeine Sachen dazwischen spannen könne. Besondersmuß dies an den Seiten des Backens der Fall seyn.Oft befinden sich an dem Schraubstocke noch allerhandVorrichtungen, z. V. gerade Aufsätze, hohle und erha,bene, um allerley Sachen darauf richten zu können.Man theilt die Schraubstocke gewöhnlich in dreyerleyArten ein: in kleine, mittlere und große. Dieersten beyden Arten werden mit einer Schraube unter,wärts an den Werküsch geschroben, die letztere Art durchmehrere Schrauben oberwärtö, und mit einem solchengroßen Schraubstocke ist jedesmal eine eiserne Stangeverbunden, welche auf den Boden des Zimmers reicht.Wenn ein solcher großer Schraubstock die oben ge-nannten Eigenschaften besitzt; so hat er vor den kleinernviele Vorzüge, besonders in Hinsicht deS Schlagenö