Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
97
Einzelbild herunterladen
 

97

Nep

daß also der Hammer nur einen Schlag mache, wenndie Rolle sich vorwärts bewegt. Ist auf die Art dieLange des Arms b berichtigt; so entwerfe man dieStundenstaffel folgendermaßen:

Man hebe das Ende b des Rechens etwas in dieHöhe, damit man im Stande sey dies Ende über diezur Platte bestimmte Platte hinzuschieben. Man ent-ferne es setzt nur etwas von dem Umkreise der Platte,und nehme den Augenblick wahr wo der Stundenham,merzug von dem zweyten Schlagnagel abfallt. In demAugenblicke da dies geschieht, halte man den Rechenund die Staffel uub wegließ fest, und am Ende b her,aus mache man einen Strich, mit einer feinen Feile;so zeigt dieser die Tiefe der zweiten Stufe an für diezweyte Stunde. Nun lasse man den Rechen mittelstder Rolle wieder vorwärts gehen, bis der dritte Schlag,nage! den Hammerzug der Stunden fallen läßt; indemselben Augenblicke bemerke man an dem Ende bheraus auf eben die Art einen Strich, welcher die Tiefeder dritten Stufe für die dritte Stunde geben wird.So gehe man weiter bis an die zwölfte Stunde, woalle 12 Schlagnägel den Hammerzug in Bewegungsetzen, und der zwölfte Schlagnagcl, oder der erste,welcher den Hammerzug fallen läßt, die zwölfte Stufe fürdie zwölfte Stunde anmerkt. Die Vorsicht, die man beydieser Operation nöthig hat, ist, daß man die Rolle jarecht fest halte, in dem Augenblicke, da der Schlagna-gel den Hammerzug fallen läßt; und eben so auch denStern, daß nicht durch diese die Staffel verschobenwerde. Man thut daher wohl den Einfall etwa durcheinen Stift unbeweglich fest zu halten, damit der Sternnicht im Stande sey sich herumzudrehen.

Man nehme nun einen Zirkel, setze die Spitzeseines einen Schenkels in n, dem Bewegungspunkte! des Rechens, und öffne die andere bis k> am äußernEnde des Rechens. Mit dieser Ocffnung üb, wozu! man noch einer Linie mehr nimmt, ziehe man einen

II. Theil. G