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Drittes Buch.
Z.)*) eine und dieselbe Person ist, so forderte er ihn auf,ebenfalls zu Jesu, dem Sohne Josephs von Nazareth sich zuwenden, den sie als den Messias erkannt hätten. Und alsNathanael das Sprichwort vorbrachte: „Was kann aus Na-zareth Gutes kommen?" erwiederte Philippus: „Komm undsiehe selbst." Hierauf ging Nathanael mit zu Jesu, welch,:auch jetzt seinen Scharfblick bewährte, als er zu den Umste-henden von Nathanael sagte: „Sehet da einen rechten Israe-litin, in welchem kein Falsch ist!" Durch diese Worte wurdeNathanael, der sich eines aufrichtigen Forschens und Suchendnach Wahrheit bewußt war, überrascht, und fragte nun: „Wo-her kennst du mich?" Als nun Jesus darauf ihm die eben-falls nicht erwartete Auskunft gab, daß er ihn unter eine,»Baume sitzen gesehn und beobachtet habe, so erkannte auch erihn als den Messias an.
XII.
Jesus wandert von Bcthabara nach Kana in Galilaa.
!Lol). 2, I-11.I
In der Nähe von Bcthabara hatte also Jesus schonfünf Schüler gewonnen, die wenn sie auch anfangs nicht fort-während bei ihm blieben, sondern wieder an ihre Geschäftegingen, doch von Zeit zu Zeit zu ihm zurückkehrten und aufseine Belehrungen achteten. Von ihnen begleitet begab er sichjetzt nach Kana in Galiläa, wohin er zu einer Hochzeitfciereingeladen worden war, die wahrscheinlich von Verwandte»angestellt wurde und bei welcher auch seine Mutter sich befand,die für die Bewirthung der Gäste mit thätig zu seyn schien.Da von seinem Pflegevater Joseph hinfort nicht mehr d>!Rede ist, so war dieser ohne Zweifel schon gestorben.
*) Dafür sprechen mehrere Gründe. Nämlich in den Evangeliennirgends von der Berufung des Bartholomäus die Rede, wenn nicht eb>»Nathanael eins mit ihm ist; die übrigen Evangelisten, welche den Bart!»lomäus unter den Aposteln nennen, schweigen vom Nathanael, undhanncs, der den Narhauaet anführt, spricht nicht vom Bartholomäus; t"Name Bartholomäus bedeutet eigentlich: Sohn des Ptolemäus, daher koiutkjener Jünger recht wohl auch noch den Namen Nathanael haben.