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Die Reisen Jesu oder Beschreibung u. Schilderung des jüdischen Landes u. seiner Bewohner : mit 12 Kupfern u. 1 Kt.
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Reisen der Eltern Jesu.

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dem Makkabäer Jonathas ein Bündniß geschlossen hatte, machtediesem in der Folge ein Geschenk mit Ekron, das noch zu derZeit des heiligen Hieronymus ein ansehnlicher Ort war. Jetztaber trifft man unter diesem Namen nur ei» elendes Dorf an.

Auf der fernern Reise längs der Meeresküste hinauf kamman von Ekron nach Jabneel oder Jabneh (Jos. 15, 11.),eine Stadt an der nördlichen Grenze des Landes der Phili-stäcr mit einem Hafen, die von den Römern und GriechenJamnia (1. Makkab. 6, 58.) genannt wurde. Der KönigUfias hatte ihre Festungswerke zerstören lassen; der Kaiser Au-gustus gab sie an den König Herodes, und in den frühernZeiten des Christenthums war sie der Wohnsitz eines Bischofs.Nach der Zerstörung Jerusalems wohnten viele Juden in ihr,die daselbst auch Schulen hatten. Jetzt ist sie nur ein DorfNamens Jabne, in welchem mau einen künstlichen Hügel an-trifft, dessen Zweck man nicht zuverlässig kennt. Einen ähn-lichen Hügel findet man in dem von Jabne nicht weit ent-fernten Dorfe Hesi, das von Beduinen bewohnt wird. Die-ser Hügel hat eine Höhe von 70 Fuß und ist 150 Fuß breitund 200 Fuß lang. Uebecall ist er mit Steinen ausgelegtund auf seiner Spitze findet man noch einige Ueberreste voneiner ehemaligen Burg.

Von Jamnia führte der Weg weiter nordwärts nachJoppe, einer Stadt, welche für eine der ältesten auf derErde gehalten wird, da sie, nach der Aussage des Hierony-mus, von Japhct gegründet seyn soll. Von den Hebräernwurde sie Japho (Jos. 19, 46.), d. i. Schönheit genannt,welchen Namen ihre Lage rechtfertigt; denn sie befand sichauf einer Anhöhe, von welcher man die schönste Aussicht aufdas Meer und auf das umliegende Land hat. Man behauptetauch, daß bei Joppe der Ort gewesen sey, wo Andromedavon dem Perseus befreit wurde, und zeigt noch jetzt den Fel-sen, an welchem sie angekettet gewesen seyn soll. Joppe warauch eine der berühmtesten Städte in Palästina, da bei ihrein wichtiger Hafen sich befand, der einzige, den die Judenan dem mittelländischen Meere besaßen. Von ihm aus trie-ben sie einen nicht unbedeutenden Sechandel und zur Zeit desPompejus sogar Seeräubcrei. Da der Hasen von Felsen ein-