Reisen der Eltern Jesu.
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-baumes, die eine unbrauchbare Baumwolle enthalten, und(Burkhardt spricht von ihnen, als von Früchten des unächtenGranatbaumes.
Die Höhle, in welcher Loth seinen Aufenthalt nahm(1. Mos. 19, 60.) will man in einem der Berge am todten^ Meere, nordwestlich von Zoar finden.
- Südwestlich von Engeddi lag die Stadt Debir in demGebiete des Stammes Juda, die früher die Residenz eines^ Kanaanitischen Königs gewesen war, den Josua besiegte (Jos.10, 69.). Sie gehörte zu dem Landestheile, den Kaleb be-kam, wurde aber spater eine Levitenstadt. Früher hieß dieseStadt Kirjath - Sepher, das heißt: Stadt der Schriften(Jos. 15, 15.); und die Juden nannten sie auch KirjathSannah, Stadt des Unterrichts (Jos. 15, 49.).
Von Debir südlich befand sich Libnah, ebenfalls einealte Königsstadt der Kanaaniter, deren König von Josua be-siegt wurde (Jos. 12, 15.), die dann dem Stamme Judazufiel. Unter dem Könige Joram empörten sich die Einwoh-ner dieser Stadt, und unter dem Könige Hiskias wurde sievon den Assyrern belagert und erobert (2. König. 19, 8.).
Arad, noch südlicher als Libnah, war auch eine vonjenen Königsstädten, die Josua eroberte (Jos. 12, 14.), unddie hierauf an den Stamm Juda kam. Sie lag an dernördlichen Grenze der Wüste Kadesch-Barnea, und bestandnoch zu den Zeiten des heiligen Hieronymus unter dem Na-men Marathis. Maundrell fand unter den Ruinen derStadt noch Ueberreste eines Tempels des Herkules.
Außerhalb der jüdischen Grenze, nordwestlich von Petraund südlich von Zoar, erhebt sich aus dem Thale El-Araba,an der ehemaligen Grenze der Edomiter, zu steiler Höhe dasGebirge Hör, wo Aaron starb (4. Mos. 63, 68.) und be-graben wurde. Zur Zeit des Kirchenvaters Hieronymus zeigteman noch daselbst den Felsen, an welchem Moses eben so,wie an dem Berge Horeb, eine Quelle geöffnet haben soll.
An der Südgrenze Palästinas lag auch die Stadt Ka-dcs-Barnea oder Kadesch, an welche die Wüste gleichesNamens stieß. Früher hieß sie En-Mischpath (1. Mos.14, 7.). Hier hielten sich die Jsraeliten eine Zeitlang auf,
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