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Die Reisen Jesu oder Beschreibung u. Schilderung des jüdischen Landes u. seiner Bewohner : mit 12 Kupfern u. 1 Kt.
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Reisen der Eltern Jesu.

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stocke aber stand ein anderes Gebäude von zwei Stockwerkenmit schönen Zimmern, das 55 Ellen hoch war, so daß derganze Thurm eine Höhe von 85 Ellen hatte.

Oestlich vom Thurme des Hippikus stand der Thurmdes Phasael, den Herodes nach seinem Bruder Phasaelbenannt hatte. Dieser Thurm war ebenfalls viereckig und 40Ellen lang, breit und hoch. Auch er war massiv, und aufihm befand sich eine Art von Gallerie, deren Brustwehr mitThürmchen verziert war, und die ein anderes hohes Gebäudeumgab, das sich in ihrer Mitte 50 Ellen hoch erhob und vieleGemächer, auch Bäder. enthielt. Josephus sagt: daß dieserThurm nach dem Vorbilde des Pharus bei Alexandrien erbautworden sey.

Noch weiter östlich, aber in derselben Linie mit den vo-rigen beiden Thürmen, befand sich ein dritter, den Herodesnach seiner unglücklichen Gemahlin Maria mne genannt hatte.Dieser war 20 Ellen lang und breit und 55 Ellen hoch,war weniger fest als die andern, aber reicher und schöner ver-ziert. Bei der Zerstörung Jerusalems durch die Römer suchteTitus diese drei festen Thürme zu erhalten, damit sie nochbei der späten Nachwelt zum Zeugnisse seines Sieges dienensollten; allein der Kaiser Hadrian ließ auch sie zerstören, viel-leicht um die Absicht des Titus zu vereiteln.

Die Burg Psephina stand auf der nordwestlichenEcke der dritten Mauer, war achteckig und 70 Ellen hoch.Sie war stark befestigt und ihre Höhe war so bedeutend, daßman von derselben bei heiterem Himmel beinahe das ganzePalästina überschauen, auf der Abendseite das 14 Stundenentfernte mittelländische Meer und auf der Morgenseite Arabiensehn konnte. Auf ihrem Grunde soll während der Kreuzzügedas Kastel der Pisaner erbaut worden seyn, das nochjetzt als ein festes Schloß vorhanden ist. Als Titus die Be-lagerung Jerusalems begann, nahm er sein Quartier vor derBurg Psephina und drang von da in die Neustadt ein.

An der nordwestlichen Ecke des Tempelberges standdie berühmte Burg Antonia, die von dem Makkabäer Hyr-kanus erbaut worden war, anfangs Baris hieß und vondem Könige Herodes, der viele Verschönerungen an ihr an-

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