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Zweck und Einrichtung der Lebensversicherungsanstalten
Entstehung
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Durch den Vertrag mit der Assecuranzanstalt erhielte manalso nach dieser Berechnung 111 fl. 37 kr. mehr ( Differenzvon 1360 fl. 17 kr. und 1248 fl. 40 kr. -) als durch dieAnlage bei der Sparkasse. Stirbt der Versicherte vor Ab-lauf der bestimmten Zeit, so verbleiben die eingezahlten Prä-miengelder der Assecuranzanstalt; die bei der Sparkasse ein-gelegten Gelder hingegen fallen den Erben des Einlegers an-heim; es wird also außerdem noch von andern Umständendes Sparenden abhängen, ob er die eine oder andere Anlags-weise seiner Ersparnisse in Anwendung bringen soll.

Die aufgeschobene Lebensversicherung kann, wie bereitsin der Einleitung bemerkt worden, sowohl zum Vortheil desVersicherten selbst als auch zu Gunsten eines Dritten statt-finden und in letzten« Falle zu Aussteuern, Studirkassen undandern Zwecken in Anwendung kommen.

Schlußbemerku ngen.

Seit länger als einem Jahrhundert gibt es in EnglandLebensversicherungsanstalten, wovon hauptsächlich die in Lon-don unter den Namen: Equitable-Gesellschaft, Peli-kan und Union bestehenden Anstalten seit dem Anfange deslOten Jahrhunderts ihre Unternehmungen auch aufDeutsch-land ausdehnen. Die ersten Agenturen derselben w-urden inHamburg errichtet und es erfreute sich namentlich die Agent-schaft der Londoner Unions-Versicherungsanstalt daselbst einerregen Theilnahme, bis in Lübeck eine ähnliche Anstalt zuStande kam, deren Unternehmer im Verficherungsplane denWunsch ausdrückten, ihren wesentlichsten Zweck (?), demdeutschen Vatcrlande nahmhafte Summen zu erhalten undeinheimischen Theilnehmern einen Gewinn zuzuwenden, mit