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Zweck und Einrichtung der Lebensversicherungsanstalten
Entstehung
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die Versicherungsanstalt einer genannten Person oder ihremErben, das versicherte Kapital auszahlen muß; dieses Kapitalbetrage 100 Gulden; es ist die Frage, wie grosi die denVcrsicherungsbedingungen entsprechende Prämie ist?

Nach der Mortalitätstabcllc der Equitable-Gesellschaftbleiben von 5117 vierzigjährigen Personen nach Verlauf einesJahres 5055 Personen übrig; es finden also 62 Todesfällestatt; nehmen wir nun an, daß sich 5117 vierzigjährige Per-sonen versichern lasten, so wird die Versicherungsanstalt imLaufe des Versichcrungsjahres nach obiger Annahme 62 mal100 fl., d. i. 62 mal die versicherte Summe, also 6200 fl.auszuzahlen haben. Damit nun die Ausgabe der Einnahmegleich komme, haben die zu versichernden 5117 Personendiese Summe aufzubringen; was demnach eine Person zuzahlen hat, ergibt sich aus der Regeldetri:

5117 Personen baben zu zahlen6200 fl., wie viel hat1 Person zu zahlen?

Ddcr:

5117 - 6200-1

Resultat: fl.

Dieses Resultat bedarf aber noch einer Berichtigung wegendes Zeitunterschieds der Einnahme und Ausgabe. Nehmenwir vorerst an, daß sämmtliche Sterbfällc am Schluß desVersichcrungsjahres stattfinden. Da die Prämien gleich an-fangs, beim Abschluß des Versicherungsvertrags gezahltwerden, und, nach obiger Annahme, die Auszahlungen vonSeiten der Versicherungsanstalt am Schluß des Versichcrungs-jahrcs stattfinden, so erfolgt die Ausgabe ein Jahr später alsdie Einnahme; da aber die Ausgabe der Einnahme gleich-kommen soll, so muß entweder die Einnahme auf die Zeitder Auszahlung, oder diese auf die Zeit der Einnahme zurück-