IV
I10MM68, rniivi cle tu vomjmrni^t»! (!<"< lliuix molle^(t'uMiiiuiieo.^, mutuvlle^ <U:< >>rii»o^ «'ontic; t'iiu emti^:tmmiiiö l»ur uii6 uolicn lii^toiiijuo eü «'ritii^uv «ur tuLUI8X; ! -usui-^o.
Diejenigen Leser, welche sich die Mühe geben wollen dieangeführte Schrift mit der vorliegenden zu vergleichen, werdensich überzeugen, daß jene dem Verfasser dieser keineswegsals Muster vorgeschwebt hat. Insbesondere ist der arithme-tische Theil jener Schrift theils sehr unvollständig, theils auchin der Art abgefaßt, daß der Leser schon einige Begriffe vonder Wahrscheinlichkeitsrechnung haben muß, wenn er denVerfasser verstehen soll. Es kommt aber gerade hier sehrviel darauf an, daß die einschläglichcn arithmetischen Bestim-mungen so dargestellt werden, daß Jeder, der auch nur mitden ersten Anfangsgründcn der gemeinen Arithmetik bekanntist, dem Gang der Rechnung folgen könne: denn nur dadurchkann der Leser sich selbst die Ueberzeugung schaffen, daß dieim Vergleich mit der Vcrsicherungskapitalcinheit geringen Prä-mienansätze in der Natur der Sache begründet und keine will-kührlich angenommenen Preise sind; er wird, wenn er die all-bekannten und allerwärts in Anspruch genommenen Feuer-assecuranzanstalten als Maafistab zur Beurtheilung der Lebens-versichcrungsanstalten annimmt, sich gestehen, müssen, daßLetztem, unter übrigens gleichen Umständen, in gleichem, wonicht in einem Hähern Grade allgemeines Zutrauen gebührt,wenn man Erstere für zuverlässig zu halten berechtigt ist, undzwar aus dein Grunde, weil die Mortalität gewisse Gesetzebefolgt, welche so genau, als es die Natur der Sache erfor-dert, ausgcmittelt werden, und weil die Beiträge der zu Ver-sichernden nach diesen Gesetzen berechnet werden.