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4 (1923)
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v. Seidlitz -v. Taube.

Lilien im Wappen geführt und erwähnt in Bezug auf die Adels-erwerbung, abweichend von der Angabe v. Ledeburs (Preuss. Adels-lexikon, II. Bd. S. 426)die sonderbare Tugend des Herrn Vaters undGross-Vaters,. . . als welche sich in Toga vortreflich gezeiget hat undzu demEnde nachmahls, insonderheit aufSeiten des Herrn Gross- Vaterszu erst, iedoch kräfftigst, mit Adel.Würden und Privilegien von hoherMajestätischer Hand würdigst belohnet, und folgends auf Seitendes Herrn Vaters nicht nur confirmiret, sondern auch mit mehrerenkayserl. Gnaden, sonderlich der Exemtione Imperii Rom. oder demPrivilegio eines des H. Röm. Reichs Semper-freyen erhöhet wordenist. . . . Der Adelsbrief ist indessen von Kaiser Leopold, Wienden 22. Dezember 1666, für Daniel Schweisske,Erbsass desRittergutes Zschocha, ausgestellt worden (Abschrift der kurf. S.Geh. Kanzlei im H.-St.-A. O.-U. 13566). Als Wappen erhält ereinen quartierten Schilt, dessen hinter under und vorder Obertheilroth und rubinfarb, in yedem triangelsweiss drey weisse doppelteLillien mit ihren Pündten also, das unten ein und oben zwey nebeneinander gestelt; vorder under und hinter obere Veldung blau oderlasurfarb, in yeder gegen der Abtheillung einwerts gestelt ein gelboder goltfarben grümmiger Löw mit offenem Rachen, roth auss-geschlagener Zungen und über sich in die Höhe gewundenen Schwanz.Auf dem Schilt ein freyer offener adelicher Thurniers Helm, zurlinckhen mit roth und weiss, vordem rechten Seitten gelb undblawer Helmbdeckhen und darob einer königlichen Cron geziert,auf deren das im Schilt beschribene Vordertheil des gelben Löwensfürwerts gestelt, mit offenem Rachen, roth ausschlagender Zungen,über sich in die Höhe gewundenen Schwanz, auch vor sich werffen-den Pranckhen, in seiner rechten einen Palmenzweig haltendererscheinet. v. Seidlitz, Heinrich (II 878) trat seinem Schwieger-sohn v. Watzdorf das Gut Rodewitz im Jahre 1667 ab (H 879),nicht 1657. v. Spiller, Christiane Charlotte (II 902) starbin Wercho bei Kalau am 26. Januar 1782 unvermählt, bei ihrerSchwester Johanna Helena Erdmuth, verw. v. Hartig. v. Stammer,Hieronymus Friedrich (II 910). Seine Schwester ist AugustaWilhelmina v. St., die sich am 15. November 1742 zu Görlsdorfmit Christian Ernst v. Knoch (I 901) vermählte und am 8. Januar1772 zu Gross-Jauer starb. v. Starscliedel, Georg d. J. (II 915).Grosse Gewalttätigkeiten, deren er sich gegen seine Untertanenschuldig gemacht hatte, waren die Ursache seiner Gefangensetzungauf dem Hohnstein. G. Pilk behandelt seine Schicksale und gibtnach dem Steinigtwolmsdorfer Kirchenbuche als seinen Todestagden 17. Mai, als den Tag seines Leichenbegängnisses den 27. Mai1646, als sein Lebensalter 57 T /2 Jahre an (Ueber Berg und Thal,16. Jahrgg. 1903, Nr. 3, S. 337 ff.). v. Taube, Sophia, geb.v. Mecks (II 947) spricht in ihrem an den Kurfürsten gerichtetenSchreiben vom 3. Juli 1667 von zwei in Schulpforta befindlichenSöhnen. In dem von M. Hoffmann herausgegebenen Pförtner Stamm-

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