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4 (1923)
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V. Schweinitzv. Sdiweiske.

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(II 844) aus Herwigsdorf wurde Anfang Januar 1656 in das Gym-nasium zu Bautzen aufgenommen. Ein Christoph Gottlob fand aberauch zu Ende des Jahres 1657 in der genannten Schule Auf-nahme (Bautzener Geschichtshefte Nr. 1, 1915, S. 22, 23).Christoph Friedrich d. A. (II 849). Sein Vater hiess auchChristoph Friedrich, starb am 6. Mai 1617 und hinterliess alsWitwe Anna geb. v. Lest. Sein Sohn, der genannte ChristophFriedrich d. A. empfing, nachdem er 24 Jahre lang in kaiserlichenKriegsdiensten gestanden, am 9. August 1652 die Belehnung mitNieder-Weigsdorf (StändearehivGörlitz, Mspt.XXVöA 7, Bl. 415 b).v. Schweinitz, Hans Christoph (II 859). Rudelsdorf, das er be-sass, ist nicht das im Kreise Nimptsch liegende, sondern das imKreise Bolkenhain gelegene, am 31. Januar 1754 zur freien Berg-stadt erhobene. Heute heisst es Rudelstadt. Vergl. Knie, Dörfer,Flecken, Städte in Schlesien, 2. Aufl. 1845, S. 562. Hans Julius(II 860) erlangte, Berlin den 13. September 1748, den PreussischenGrafenstand (Gritzner, Chronol. Matrikel der Brandenb.-Preuss.Standeserhöhungen, 1874, S. 28). Von ihm stammen alle heutigenGrafen v. S. ab. Bernhard (II 860 Anm. 2). Dieser in dererwähnten Anm. 2 genannte Bernhard v. S. gehört zu einer Seiten-linie des Hauses Krain. Das Gut Jiedlitz besass, wie im Textangegeben, der II 860 unter VII angeführte Bernhard v. S.Ludwig (II 860). Dieser unter VIII aufgeführte Ludwig besassnicht Ober- und Mittel-Kleinkrichen. Er starb am 28. April 1693zu Wiesshof bei Auernheim in Bayern. Ein einer anderen, nochheute blühenden Linie angehörender Ludwig v. S. auf Klein-Krichenlebte um dieselbe Zeit, wie der II 860 unter VIII genannte Ludwig(Mitteil, des Grafen E. v. Schweinitz). v. Sckweiske (II 672).Nach denMarschallamts - Stammbäumen (H.-St.-A. Loc. 8223,

5. 276 und 854) ergibt sich folgende Abstammung: Hans Caspary. S. aufNaundorf i. d. Pfalz, verm. mit Maria Elisabeth v. Pfautina. d. H.Heidach i. Baden. Deren Sohn Christian v. S., Ge-sandter am kaiserlichen Hofe, verm. mit Magdalena v. FrankensteinaufUhlstadt im Kurmainzischen. Deren Sohn Daniel v. S., Stifts-rat zu Meissen, Domherr zu Wurzen, starb 6. November 1676. Ausdem Abdankungssermon und dem Gedächtnispoem Martin HeinrichHoltzhammers, stud. theol., Informators im v. Gersdorffschen HauseZimpel, für August Friedrich v. S. geht hervor, dass beide SöhneDaniels v. S. im Jahre 1694 starben und zwar Gott helf Daniel (II 673)als Gefreiter Korporal im kurf. Sächs. Leibregiment zu Fuss am2. Januar 1694 st. v. zu Königsheim a. d. Tauber; August Friedrich(II 673) am 13. Juli 1694. Holtzhammer gedenkt seinerals LetzterenStamm-Erbens des Schweisskischen Nahmens; er starbauf der Reisenach dem Carls-Bade in Wiesenthal. Seine Gedächtnisfeier fand am

6. Oktober 1694 statt. Holtzhammer, der in seinen Alexandrinernschmerzerfüllt ausruft, dassdurch des Höchsten Hand kein Schweisskemehr sol seyn, gibt an, das Geschlecht habe zwei Löwen und zwei