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v. Zscherttwitz. Sächsische Oberlausitz: Breitendorf.
S. 9, 13). •— Friedrich Wilhelm Otto (III 207). Sein SohnFriedrich Adolf Eudolf Frhr. v. Z. u. Kl., geh. zu Kaschau13. Oktober 1879, Majoratsherr auf Nieder-Cunewalde und Pielitz,starb am 2. Februar 1919, begraben am 6. d. M. zu Cunewalde.Seine Witwe ist Olga, geb. Freiin v. Welczeck. — y. Zscliertt-witz (III 216). Ein „Heydenreich von Czertewitz, zu Cossin-blot gesessin“, wird im Stadtbuch von Beeskow beim Jahre 1425erwähnt (Neues Laus. Mag. Bd. 18, S. 20). — Her im Jahre 1545gestorbene Görlitzer Konsul Paul Schneider 1 2 ) erwähnt beimJahre 1533 einen „Tschertzwitz aussem lande zu Lausitz“, der, mitWolle nach Görlitz gefahren, hier einen Streit mit dem TuchmacherHans Scholtze hatte und von diesem sogar mit dem Schwerte an-gegriffen wurde. Im weiteren Bericht über diese Angelegenheitwird er „Jorg von Tschertwitz“ genannt. Sein Bruder war Pfarrerzu Eeichenbach. J. G. Müller a ) nennt diesen „Johann Czertitz“und bemerkt, dass er von 1522—1538 das Eeichenbacher Pfarramtbekleidet habe. Eichter, der Chronist Eeichenbachs 3 ), schreibt denNamen des Pfarrers „Johannes Czertiz“.
Anhang.
Stadt Görlitz. Das unter den zur Stadtmitleidung gehörigenOrtschaften (III 224) unter Nr. 44 genannte Waldau ist Heide-waldau (NO Görlitz, N Waldau); das unter Nr. 53 erwähnte Schön-berg ist das an der kleinen Tschirne gelegene Dorf Schönberg(NNW Kohlfurt).
A. Sächsische Oberlausitz.
Baselitz, Deutsch- (III 236). Der Landesältestc FriedrichTheodor v. Zezschwitz (III 179) wandelte das Gut durch Testamentvom 2. Dezember 1896 in ein Familien - Fideikommiss um. —Bocka bei Kamenz (III 246). Frau Susanna Sophia Schneide-wein, geb. Seidel (III 247) wird am 9. November 1715 mit demErbgütel zu B. belehnt (H.-St.-A. O.-U. 14 440c). — Breitendorf(III 316). Diese W Kittlitz, OSO Hochkirch, NW Löbau gelegeneOrtschaft heisst wendischWujezd, früher Ugest 4 ). PapstInnocenzIV.erklärte 1252, der Ort Breitendorf (Wgest) solle zur Kirche inKittlitz als Mutterkirche, gehören 5 ). Noch heute gehört B. in dasKirchspiel Kittlitz; die Pfarrer von Kittlitz waren früher die
0 vergl. E. Schulze im Neuen Laus. Mag. Bd. 71, S. 17.
2 ) Versuch einer Oberlausitzischen Reformazionsgeschichte, 1801, S. 569.
3 ) Chronik der Stadt und Parochie Reichenbach O.-L. 1867, S. 56.
4 ) J. G. Rentsdi, Geschichte der Kirche und Kirchfahrt Kittlitz, 1884, S.3.
5 ) Cod. diplom. Lus. sup. (Köhler), S. 81; gedruckt auch auf der (nichtpaginierten) Schlusseite des IV. Bandes von Käuffers Abriss der Oberlaus.Geschichte.