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4 (1923)
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96 Sachs. Oberlausitz: Teicha. PreussischeÖberlausitz; Gerlaehsheim.

Landgutter, so neben dem Lande die Mitleidung zue tragen schuldig,alss ein Lehen vorliehen am 18. März 1599 (H.-St.-A. Loc. 9545,Oberlaus. Lehens-Sachen 153642 und 15961604, S. 59). Teicha(III 453). Nach Auflassung der v. Haugwitz zu Putzkau hatDietrich v. H. im Jahre 1600 die Lehn des Gutes T. empfangen.Er verkauft es sofort an Hans II. v. Gersdorff (I 456) zu Lippitsch.Dieser veräussert in demselben Jahre (1600) die Mühlezum Teichesamt Zubehör an Georg v. Loeben (II 54) (H.-St.-A. Loc. 9545,Oberlaus. Lehens-Sachen 153642 und 15961604, S. 100, 101).Wuischke (III 474). Vergl. auch Breitendorf (IV 90).

B. Preussische Oberlausitz.

Beinsdorf (NO Muskau, III 599), Mannlehnrittergut im Vasalla-gium unter dem Hofgericht Muskau. Belehnung J a k o b s und Eventual-belehnung seines Bruders Hans v. Hackel und der Söhne seinesverstorbenen Bruders George mit dem Dorfe B. durch WilhelmBurggrafen zu Dohna, Muskau den 10. Oktober 1600 (IV 64).Dauban (III 495). Von Joachim v. Gersdorff auf Buchwaldekauft der Hat zu Bautzen das Dorf D. samt einem Teich undStück Waldaus Mangel fürnemblich des Holzes gemeiner Stadtzum besten. Kaiser Rudolph II. genehmigt den Kauf, Prag den

11. Oktober 1610, dergestalt,das pro rata parte ein Weg als denandern die onera realia an Steiiern und Ritterdiensten darauf ver-bleiben und hinfurders nicht mehr volstendig auf dem RittersitzBuchwaldt allein hafften (H.-St.-A. Loc. 9545, Lehenbuch anno16101611, Bl. 39). Daubitz (III 496). Der Lehnbrief über D.und Neuhammer für Carl Gottlob v. Pentzig (II 410), Görlitz den

12. Dezember 1680, ist gedruckt im Laus. Magazin 1774, S. 209 ff.Dobers (III 498). Anteile an D. besassen in der zweiten Hälftedes 17. Jahrhunderts auch Angehörige des Geschlechts v. Gersdorff(vergl. IV 23). Nach dem Tode Samuels v. Loeben (II 67) i. J.1636 erhielten seine Brüder Carl Magnus und Ernst 1638 denLehnbrief über D., ebenso mehrere unmündigeVettern. Als Schwieger-sohn Samuels v. Loeben wird Carl Siegmund v. Bibran (I 142)bezeichnet. Am 12. November 1638 mit dem ihm abgetretenenGute D. belehnt, erkaufte er es von den Kreditoren am 16. Mai1652 und empfing am 27. Juni 1653 die Belehnung (StändearchivGörlitz, Mspt. XXV 5 A 6, Bl. 243 b, 290; XXV 5 A 7, Bl. 448).Georg Philipp v. Zernikau (IV 89) wird im Jahre 1715auff3 Jahr Besitzer des Gutes Ober - Dobers genannt. Driewitz(III 501). Sein Stückgut zu D. verkauft Friedrich v. Metzradt(II 176; IV 44) i. J. 1601 an Günther v. Haugwitz (I 684).Albrecht und Wilhelm Gebrüder v. Schreibersdorff (II 825)tauschen ihre Güter Neuhof und D. dergestalt, dass am 6. Juli 1611Albrecht mit D., Wilhelm mit Neuhof belehnt wird (H.-St.-A. Loc. 9545,Lehenbuch 16101611, Bl. 65). Gerlaehsheim, Mittel (III 512),