Druckschrift 
4 (1923)
Seite
17
Einzelbild herunterladen
 

v. Gersdorff.

17

Pater: Ihr. Hochfreiherrl. Excell. u. Gnaden, Herr H.

Joh. George, des Röm. Reichs Edler Kammer- und Frey-Christiana herr von Gerssdorff, Königl. Pohln. und Churf. Sachs.

Sophia Cammerherr, Herr auf . . ., Brethnig, Hauswalde.

Mater: Fr. Christina Dorothea von Taubenheim, geb.

Dowigin.

Im Geburtsregister v. J. 1721 heisst es:

Auf besonderen Befehl soll hier angemerkt werden,dass gnädiger Lehnherrschaft ein junges Knäblein inBudissin geboren worden d. 7. December.

Pater: Tot. Tit. Herr Johann George, des H. Röm. ReichsEdler, Cammer- und Freyherr von Gerssdorff, Ihr. Königl.Majestät in Pohlen und Sr. Churfürstl. Durchl zu Sachsenwohlbestallter Cammerherr, Herr auf Brethnig, Haus-walde, Teichnitz, Kräckwiz, als der Kirchen Collator.Mater: Fr. Christina Dorothea von Taubenheim.Wieso und seit wann die zweite Gattin Johann Georges Frhrn. v. G.,die also, wie aus den Kirchenbuchnachrichten von Hauswalde her-vorgeht, eine geborene Dobig (Dowig) war, die Berechtigung hatte,sich eine geb. v. Taubenheim zu nennen, ist nicht bekannt. Inden Lehnsakten, z. B. in denen von Kreckwitz und Teichnitz, wirdsie als eine geb. v. Taubenheim bezeichnet. Jetzt erklären sichauch ohne weiteres die Band I, S. 445, letzter Abschnitt, erwähntenVerhältnisse, da uns die ursprünglich bürgerliche Mutter desdaselbst genannten Johann George d. J. v. G. nunmehr bekanntist. Johanna Margarethe, geb. Gräfin v. Beichlingen (I 449)wird gelegentlich auch Johanna Magdalene genannt. Cloelia(I 453) vermählte sich mit Hans v. Nostitz auf Cunewalde (nichtHainewalde). Balthasar (I 454). Am Dienstag nach MariäLichtmess 1603 [8. Februar] fand die Eheberedung statt zwischenBalthasar v. G. zu Berthelsdorf und Sabina v. Minckwitz, TochterHans Heinrichs v. M.und Drenaw auff Dörrenhennerssdorff. Heirats-gut 7200 Tlr. (Ständearchiv Görlitz, Mspt. XXV 5A 19 a. Leib-gedinge-Briefe auf Lehnbriefe etc. 16001616, nicht paginiert).Christoph III. (I 461462). S. 462, Z 1 ist der Satz zu streichen:Dieser erbte Hainewalde und Oderwitz. Christoph Gott-lob (I 470). Im Jahre 1646 wurde er in die Neue Bautzener Rats-schule als Schüler aufgenommen (Nr. 1 der Bautzener Geschichts-hefte, 1915, S. 12). Friedrich Ferdinand (I 473). In derNachschrift eines an den Geheimen Sekretär Bernhardi in Dresdengerichteten Schreibens (vergl. H.-St.-A. Loc. 9535, Das 84. BuchOberlaussnitzischer Justiz-Sachen ao 1701 08, Fol. 299 ff.), Wienden 19. März 1704, bemerkt Graf Wackerbarth, er füge einige ihmzugesandte Anfragenwegen des arretirten Gersdorffs bey; nacheingehohlter Information ersuche ich Sie umb communication der-selben. Ein dem Schreiben beiliegender Zettel besagt folgendes:Information wegen des Arrestirten So genanten Gerstorff, gezogen

2 IVA

Christian

Gottlob