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4 (1923)
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V. Gersdorff.

II. Bd. 1915, S. 496 Anm.). v. Gersdorff, Siegmund (I 42?)starb an senilem Marasmus am 13. Februar 1635 in Görlitz (Görl.Chronik d 2 m, Landesbibi. Dresden). Martha Sophia (I 430)verkaufte 1680 Gross-ßadisch und Jerchwitz ihrem Schwager H. E.v. Rechenberg. Nikol I. (I 435). Die Instruktion für Niclasv. G. auf Malschwitz als Gegenhändler, ausgestellt von König Matthias,Wien den 20. September 1618, befindet sich im H.-St.-A. Loc. 9592,Allerhand Nachrichtungen zur Landes-Hauptmannschafft in Ober-lausiz gehörig 15801645, S. 82 ff. Zur Vermählung Nikols I.mit Anna Maria v. Minckwitz i. J. 1614 verfasste Kaspar Dornavius,der Rektor des Görlitzer Gymnasiums, die Schrift Pomum nuptiale(Neues Laus. Mag. Bd. 93, S. 24). Nikol II (I 441). Anstatt17. Oktober 1662 lies: im Jahre 1660. Johanna Eleonora (I 444).Lies daselbst anstatt Weicha: Weichau in Schlesien, Kreis Frey-stadt. Johann George fl 445). Ueber ihn und seine beidenGattinnen finden sich im Kirchenbuche von Hauswalde folgendeAufzeichnungen: 1704Domin. II. Advent, war der 7. December,war der neue gn. Lehnsherr Tit. der Herr Cammer- und FreyherrJoh. Georg von Gerssdorff nebst dessen Frau Gemahlin, Frau Erd-muth Sophien, geb. Mezradin, allhier zum ersten Male in derKirchen... Der Tod der Frau Erdmuth Sophia v. G. erfolgte im Jahre1713, nicht 1715, denn es heisst im Kirchenbuche von Hauswaldebeim Jahre 1713:Endlich soll auch noch anmerken, wie an demEnde dieses Jahres, d. i. den 30. December, die HochwohlgeboreneFr. Fr. Erdmuth Sophia Freyfrau von Gerssdorff, geborene vonMezrad, als bisherige hiesige collatrix, in Dresden das Ende ihresirdischen Lebens gehabt und in dem Herrn sanft und selig ent-schlafen, nachdem sie vorher einige Wochen an Maasern gelegen,dieselben glücklich überstanden und unvermutet von einem Schlag-flusse war überfallen worden. Der Pfarrer von Kemnitz JohannMenzer, der bekannte Liederdichter, hielt ihr eine Gedächtnispredigt(Mitteilung des Pfarramtes Kemnitz). Im Jahre 1716 schreibtferner der damalige Pfarrer von Hauswalde:D. 5. Febr. kam dieMadame Christine Dorothea nach Bretnig, mit welcher sich der gn.Lehnsherr anno 1714 beim Ausgang des Julii (nach dem mir vonihrem Vater erteileten Bericht) in dem Kloster Osseck ohnweitRöcheliz [?] hat so copuliren lassen und mit welcher er d. 1. Augusteodem anno eine weite Reise in Dänemarck, Holland antrat. IhrVater ist Mardtin Dobig, vor diesem ein Fusstrabante, anjetzo aberein Schuster vor dem Willsdorffer Thore in Dresden. Und hat siedas Glück gehabt, dass, ob sie gleich bei des gn. Herrn erster FrauGemahlin als Mägdge gedient, dennoch ihr hernach in der Eheselber succedirt. Sie hatte auch mit ihm auf solcher Reise einenjungen Herrn Joh. Georgen gezeuget, in Zelle taufen lassen, densie zugleich mit anher brachte, ihr Herr Gemahl aber kam erstd. 5. April hernach. Im Geburtsregister von. Hauswalde v. J.1716 steht: