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wasser zu trüben, so wüsten wir wahrschein-lich nichts davon, dafs wir auf dem Boden ei-ner hohlen sauren Atmosphäre leben, die 0,03Zoll Quecksilber trägt.
Nach Dalton durchdringt jede Luflart einen Baum,der schon von einer andern eingenommen ist, sehrlangsam. Dieses erklärt cs vielleicht, warum giftigeGasarten sich so lange auf einer Stelle aufhalten können,obschon sie nur unter dem Druck einer so äufserst klei-nen Atmosphäre stehen, und also beständig streben, sichum die ganze Erde zu verbreiten, bis sie ins Gleichgewichtkommen. Dieses G e s a m m e 11 b 1 e ib e n giftiger Gasar-ten , in Zisternen und Bergwerken, scheint sonst aufden ersten Anblick der DALTOs’schen Theorie zu wider-sprechen*).
10 .
Herr Professor Gilbert hat in seinen Annalen von1812 B. 42. S. 185 folgende Bemerkung hierzu gemacht:
»Es dünkt mir, es sey nicht schwer, diese Bedenken»zu heben, welche Herr Doctor Benzehberg gegen unser»gewöhnliches eudiometrisches Verfahren äufsert, und ge-»gen die Gültigkeit des daraus abgeleiteten Resultas, dafs»der Sauerstoffgehalt der atmosphärischen Luft überall an»der Erde constant und ein und derselbe ist. Die Lehren»Daltoks von der Art, wie die Gasarten im Wasser zu-»rückgehaltcn werden fin Gilberts Annalen B. 29 S. 397.)»und die paradoxen Gesetze, welche er aus ihnen abge-»leitet hat, sind theils zu einseitig, theils unrichtig. Das»bewies schon das Zusammenhalten derselben, mit den
*) Bei allen Rechnungen in diesem und dem vorigen Aufsatze,kömmt die Abnahme der Schwere in senkrechter Richtungnicht in Betracht, weil jede Gasart in demselben Verhält-nisse, wie die Mischung, leichter wird.