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Als das Wasser anfing zu kochen, bildeten sich zu-erst nur unvollkommene Töne; sie wurden aber immerdeutlicher. Als es so lange gekocht hatte, dafs ich glaub-te , der Wasserdampf liabe alle Luft aus dem Kessel undCylimler vertrieben, und erfülle beide ganz, brachte ichdas Thermometer in den Cylinder. Es stieg bis 80° R.Len Ton, den die Pfeife gab, bestimmte Herr Hölterhofauf den Monochorde zu d weniger ^ eines Tons.
Nachher wurde er aufs neue zu d -1- und zum
drittenmale zu d —■ bestimmt, so dafs man ihn im Mit-
tel zu d weniger Jg eines ganzen Tons annehmen konnte.
Die Saite war vorher in den Ton c gezogen, den
die Orgelpfeife angab, wenn sie mit Luft angeblasen wur-
de, und die Wärme im Cylinder war 25° R.
Wenn die Geschwindigkeit des Schalles für c =1027 Fufs ist, so ist sie für d = 1153 und für d — iV ==1145. Nun war aber ein Unterschied in der Temperaturvon 55° R., welches einen Unterschied in der Geschwin-digkeit des Schalles von 120 Fufs macht.
Ist folglich die Geschwindigkeit des Schalles in derLuft = 1027 par. Fufs, so mufs sie, diesen Versuchen zuFolge, in gleich warmen Wasserdämpfen 1145 — 120 =1025 par. Fufs in 1 Secunde sein.
3 .
Ich bemerkte bei diesen Versuchen, dafs mein Cy-linder so tief in den Kessel ging, dafs ich nur zwei ZollWasser im Kessel haben konnte. Das wenige Wasserkochte so stark auf, und gab dem Kessel eine zitterndeBewegung, deren Geräusch der Deutlichkeit des Tonsschadete.