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Versuche von den Herren Kerbt undMerric k.
Erst nach 15 Jahren beschäftigten sich zwei engli-sche Physiker mit ihnen, die Herren IIerby und Merrickzu Cirencester.
Man findet ihre Beobachtungen im neunten Bandeder neuen Folge von Gilberts Annalen S. 438. Ihr Appa-rat war von dem des Herrn Ciit.adki verschieden.
Sie gebrauchten die Luftpumpe und bliesen diePfeife mit einem Blasbalge an. Herr Chladni hingegen be-diente sich der pneumatischen Wanne, um die Glocke mitder gegebenen Gasart zu füllen. Das Monochord, dessensich die englischen Physiker bedienten, war nicht in Töneabgetheilt. Ihre Bezeichnung der Höhe der Töne wirddadurch etwas unbequem, und ich will ihre Versuche des-wegen hier in unserer Tonsprache übersetzt mittheilen.Ich habe die Länge der Saiten nicht so angenommen, wiesie in den Annalen S. 441 abgedruckt sind, sondern so,dafs der Ton c, den die atmosphärische Luft gab, gerade100 ist, um sie unmittelbar mit der Tafel über die Längeder Saiten vergleichen zu können, bei der sie für c =100000 angenommen werden. Die unbequeme Form derDarstellung dieser Versuche rührt daher, dafs die engli-schen Physiker ihr Monochord vorher nach einer stähler-nen Stimmgabel in c stimmten. Hierdurch erhielten sieden Kammerton, der immer etwas vom Kirchenton in derHöhe verschieden ist, und bekanntlich stehen die Orgel-pfeifen immer im Kirchentone.
Es war übrigens sehr überflüssig, das Monochordvorher in irgend einen Ton zu stimmen, da es bei dergleich schwebenden Temperatur gleich gilt, welchen Tonman für c oder g ansehen will. Sie hatten nur den Stegauf den Punkt ihrer Einthcilung zu setzen, wo 100 stand