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Über die Dalton'sche Theorie
Entstehung
Seite
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er mit einigen seiner Freunde in einem 30 italienischenMeilen entfernten Kloster, beobachtete.

Sie beobachteten die Zeit an einem Pendel; der-Schall traf mit der 76. Schunde ins Ohr. Das Thermome-ter stand auf 28° R. (?) Den 7. Februar 1740 'wiederholten sic diese Versuche. Das Thermometer stand auf 1°,2,und der Schall durchlief die Linie in 78| Sec. Hierausschlosren sie sehr richtig, dafs die Geschwindigkeit desSchalles im Sommer grüfser sei, als im Winter.

Nach unserer Tafel ist die Geschwindigkeit des Schal-les für -f-l°,2 R. = 1024 par. Fufs. Er durchlief alsoin 78| Scc. 80384 par. Fufs. Bei 28° war die Geschwin-digkeit 1092 Fufs. Er durchlief also in 76 Scc. 82992 par.Fufs; also 2608 Fufs mehr. Dieses setzt entweder einenBeobachtungsfehler von 2| Sec. der Dauer der Zeit vor-aus, oder einen Fehler in der Angabe der Temperaturvon 28 0 ein Druck oder Schreibfehler, da in Italien desNachts diese Temperatur wohl nie statt bildet; vermuth-licli soll es wohl 18 0 heifsen.

Den 12. Februar stellte Biakcoki Versuche über dieGeschwindigkeit des Schalles im Nebel an. Da man dasAbfeuern nicht sehen konnte, so hatte er eine Kanone insKloster bringen lassen. In dem Augenblicke, da man denSchufs der Kanone in der Festung hörte, brannte Biakcokiin der Festung eine zweite Kanone ab, und man fand, dafsder Schall 157 Secunden zum Hin- und Hergänge ge-brauche; also 78i^ Secunden zum Hingange. Das Thermo-meter stand auf dem Gefrierpunct, und die Beobachtungenstimmten also sehr nahe mit denen am 7. Februar über-ein; woraus man schlofs, dafs der Nebel auf die Geschwin-digkeit des Schalles keinen Einllufs habe. (S. Systemati-sche Darstellung aller Erfahrungen in der Naturkunde,von R. Mayer. I. Thcil 3r Band S. 140.)