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12. Für die Temp. von 22°,2 gibt die Tab. = 1079,0 p. Fufs.Yon der 4. bis zur 9. Beobachtung vorn
8. Juny 1811 — — — — — 1080,5 »
Unterschied = -f- 1,5 p. Fufs.
13. Fiir die Temp. von 22°,2 gibt die Tab. = 1079,0 p. Fufs.
Alle zusammen angestellt d. 8. Juny 1811 = 1080,2 »
Unterschied = 1,2 p. Fuls.
Bie Akademiker fanden im Jalire 1737 bei der Län-ge der Beobaclitungs-Linie von 87818 par. Fufs die Ge-schwindigkeit des Schalles zu 1038 p. F. für eine Secundeund für eine Temp. von 5°. Die Tab. gibt 103S p. Fufs.
Man sieht also aus dieser Vergleichung, dafs dieTabelle jedesmal die Geschwindigkeit des Schalles bis auf2 Fufs genau angeben wird, wenn die Luft ruhig, undmau ihre Wärme bis auf 0°,5 kennt.
Man kann es nicht oft genug wiederholen, dafs dieletzten Feinheiten nicht in der Uhr, sondern im Thermo-meter stecken , und dafs 0°,5 B. schon 1,2 par. Fufs auf1 Secunde macht.
10 .
Herr Laflacb hatte schon früher den Wunsch ge-äufsert, dafs man die Schallversuche der Akademiker, ein-mal bei sehr hohen, und sehr tiefen Temperaturen wie-derholen möge. Es war mir sehr angenehm, dafs ich denWunsch dieses grofsen Physikers erfüllen konnte.
Uebrigens sind diese Versuche, über die Geschwin-digkeit des Schalles in verschiedenen Temperaturen nichtdie ersten. Biakcoki stellte schon ähnliche, im Jahre 1740auf der Festung Urbana an. In der Nacht vom 19. August1740 wurden in der Festung 4 Kanonen abgebrannt, welche