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Höhe hat, d a ist die scheinbare Höhe des Berges, und m adie wahre.
b d ist die Tangente, oder der scheinbare Horizont.Der Winkel a d b ist bei der Berechnung des Berges, alsreclitwinldigt angenommen. Dieses ist er aber nicht, sondernist etwas gröfser als 90 Grad, und zwar um so viel, als derWinkel d c b beträgt, weil sein Nebenwinkel b d c um soviel kleiner als 90 Grad ist.
Da man die Entfernung b d zu 5880 Meter kennt, sofindet man den Wiidtel c durch folgenden Satz:
10000 Meter sind 324 Sekunden, wie viel sind5880 Meter? Antw. 3 ' 10 // . Wiederholt man die Rech-
nung für die Höhe des Berges, so findet man, dafs durchdiese 3 / 10" diese gar nicht geändert wird, weil so nahebei 90 0 ein Unterschied von 5 Minuten im Winkel erst eineVeränderung des Sinus der siebenten Dezimale macht. Unddiese ist nur 3 Minuten, 10 Sekunden grofs.
4 .
Die Krümmung der Erde.
Wenn in Fig. ?>,c der Mittelpunkt der Erde ist, unda b der Horizont des Beobachters in J, so bildet diese eineTangente, welche die Erdkugel im Punkte d berührt. BeimWasserwägen will man die Punkte bestimmen, die in einerWasserebene liegen,’ die also gleich weit vom Mittelpunkteder Erde entfernt sind, wie z. B. die Punkte d und m. (Fig. 3.)Da aber die Wasserwage nach b stehet, so mufs man berech-nen , wie grofs der Unterschied zwischen der wahren Hori-zontallinie d m, und der scheinbaren d b ist. Die Rechnungist leicht, sobald die Entfernung d 3, und der Halbmesserder Erde d c bekannt sind. Dieser ist 6-366200 Meter. Fol-gende Tafel enthält die Gröfse der Linie m b für die Entfer-nungen von d b von 100 bis 10,000 Meter.