Druckschrift 
1 (1832)
Entstehung
Seite
486
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Parallelismus und besonders bemerkenswerth ist, dass mankeine der sonst so gewöhnlichen Phänomene, Brüche, Stö-rungen, oder wenigstens Biegungen der Schichten da wahr-nimmt, wo Trappe mit den übrigen Felsarten in Berührungkommen. Die wenigen vorhandenen Unregelmässigkeiten wer-den augenfällig durch Abnahme an Mächtigkeit, oder durchdas endliche Verschwinden einzelner Schichten bedingt. DieUrsache solcher Beziehungen scheint schwieriger erklärbar,besonders bei dem Ebenen, welches den zahlreichen dünnenSchichten geblieben. Ohne Zweifel aber müssen die Lager-ähnlichen Trappe auch hier als eingeschobene Gangtheilegelten, denn man hat auf einigen der Schottischen Inselnbeobachtet, dass die Basalt-Massen, nachdem sie auf gewisseStrecke den Lias - Lagen parallel gewesen, solche nach Artder Gänge schnitten *. So zeigt der Lias des EilandesSlit/e, zumal jener der nordöstlichen Küste, solche scheinbareZwischen-Lagerungen von Trapp neben den Gängen dieserFelsart, von welchen der Kalk in mannichfachen Richtungendurchzogen wird. Der sehr glaubhafte Zusammenhang bei-der, der mehr wagerechten und der dem Vertikalen näherstehenden Trajip-Massen liess sich, wegen dem verwickeltenGeflechte, das leztere bilden und wegen der höchst schwie-rigen Zugänglichkeit der Beobachtung^ - Stellen nicht genauermitteln **.

Die Kreide Irlands hat, an den Felsen der Murloch-Bucht, ein zwischen ihren Bänken eingeschichtetes Lagervon, dem Basalte sehr nahe stehender, Wacke aufzuweisen,das 5 bis 6 Fuss mächtig ist. Im Vicentinischen, nament-lich bei Valdagno al bosco di Leoni , etwas oberhalb desThaies della Cengia , zeigt sich Basalt in deutlicher soge-nannter Wechsel-Lagerung mit Kreide, und im benachbartenThale del Rio, dem Molino delle Conche gegenüber, sieht

*Bouk, Ecosse. P. 280 .

** Maccuixoch, Western Islands. Vol. I, }> 316.