452
welcher der alte Birlmer Braun-Eisenstein-Gang 1 durehsezt
O
wird, gebrannte, scharf begrenzte, Opaljaspis - ähnliche *Sahibänder und das Eisenoxyd-Hydrat ist, zu beiden Seitendes Ganges, da wo es die Sahibänder unmittelbar berührt,geröstet worden und dem Magnete folgsam. (Taf. VI. Fig. 4.)
Schmidts erwähnte Beschreibung, im Vergleiche dervon ihm mitgetheilten Durchschnitts - Zeichnung liess einigeZweifel hinsichtlich der beobachteten interessanten Tliatsa-che. Diess veranlasste mich zu nachstehenden Fragen anmeinen werthen Freund.
Begleiten die Opaljaspis-ähnlichen Sahibänder, wie sol-ches die Zeichnung angibt, den basaltischen Gang nicht blossda, wo derselbe den Eisenstein durehsezt, sondern auch imThonschiefer-Gebii'ge? Ist die Beschaffenheit der Salilbänderin beiden Fällen vollkommen gleich, oder w'elche Verschie-denheiten sind wahrnehmbar ? Woraus dürften sich, wennGleichheit vorhanden, die Salilbänder unter beiden Verhält-nissen erzeugt haben ? Sind dieselben gewisserinassen alsverglaste Begrenzungen des Basaltes nach Hangendem undLiegendem zu betrachten ?
Unter dem 28. Dez. 1827 hatte Bergrath Schmidt dieGüte mir zu erwiedern:
„Die Salilbänder finden sich nur in der Nähe des Ei-senstein-Ganges ; sie verschwinden allmählich mit zunehmen-der Entfernung von demselben. Im Thonschiefex’, der einige
Entartungen Rechenschaft zu geben, welche basaltische Gebildesehr oft da wahrnehmen lassen, wo Umwandelungen der sie begren-zenden Felsarten durch dieselben statt gehabt.
“Um mit dem sogenannten Opaljaspis durch Selbst-Ansicht ver-traut zu werden, richtete ich an Hin. Bergrath Schmidt die Bitte,mir einige Handstücke zusenden zu wollen. Mein gefälliger Freundversprach deren Mittbeilung; allein seine schnelle Abreise nachMexiko hinderte die Erfüllung meines Wunsches. Indessen stellteer, in dem Briefe, welcher baldigen Empfang jener Musterstückehoffen liess, die Frage: ob nicht vielleicht die Benennung jaspis-artiger Eisenstein passender seyn dürfte.