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stenden Ueber-Gewichtes noch darauf ruhte, mit sich liin-wegfiihrend. Man findet die Zeugen eines solchen Hergangsnoch jezt in der Mitte des Stromes. Einzeln und regelloszerstreut werden die Trümmer der Felslagen auf dem Ab-hange und am Fusse des kleinen Hügels getroffen; Schich-ten-Theile der Diluvial-Gebilde in manniehfaehster Stellung,Massen vulkanischer Tuffe oft noch mit der Rinde von neuenSchlacken bedeckt, durch ihre Frische kenntlich, und da-zwischen Blöcke alten Basaltes und Trümmer neuer basalti-scher Laven. In rauher Klippen - Gestalt krönt eine Laven-Mauer den Hügel und mit architektonischer Festigkeit scheintsie ewig stehen zu können, ohne einer äussern Stiizze zubedürfen. (Fig. 3. Taf. II.) Noch ein anderer Umstand istzu bemerken. Einzelne Laven - Theile von der Oberflächedes Stromes stammend dürften, schon halb erkaltet, herab-gestürzt seyn. Aber sie ei’reichten die Tiefe nicht. Amsenkrechten Abhang hinabgleitend wurden dieselben von dernoch heissen untern Hälfte des Stromes erfasst; hier siehtman sie umschlossen vom erstarrten Laven-Teige *.
Der nördliche Arm des Gravenoire -Stromes stürzte sich,wie bekannt, sehr rasch und reissend in die Schlucht vomRoyal. Ein Sandstein-IIiigel, dem Puy de Chateix gegenüber,befand sich in der Richtung, welche die Lava genommen.Die flüssige Masse, aufgehalten in ihrem Laufe, theilte undzerstückte sich am Fusse und am Gehänge der Hervorragung.Der Hügel wurde nach allen Seiten umflossen und eingehüllt,ohne dass das Schichten - System Aenderungen erlitten; nurder Gipfel ragt, einem Eilande gleich, aus dem basaltischenStrome hervor.
Die Erstreckung mancher Laven - Ströme wurde vonFlüssen unterbrochen, welche durch sie hindurch sich ihrenWeg bahnten.
* Von den übrigen interessanten Phänomenen, die wir als innere Aen-derungen durch Laven-GIuht hervorgerufen bezeichueten, später.