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Noch interessanter ist eine Thatsache, welche Necker-de-Saussure erzählt *. Die basaltischen Gänge, welche aufdem Eilande Ei(jg in Basalt aufsezzen, sind feinkörniger,fester als die sie mnschliessende Felsart, daher widerstehendieselben dem zerstörenden Einflüsse der Atmosphäre stär-ker und ragen, ist der Basalt den sie durchziehen aufgelöstund w r eggefiihrt worden, gleich senkrechten Mauern hervor,die ganz das Ansehen haben, als wären sie künstlich be-hauen worden. Man findet solche Mauern von 20 bis 30Fuss Höhe, 2 bis 3 F. dick und mehrere Lachter lang.
Bei Loch Oransa sezt ein Trapp - Gang in Gneiss auf.Er besteht gegen das Hangende und Liegende hin aus dich-tem Basalt, welcher, der Mitte zu, allmählich in Dolerit undin Mandelstein übergeht **.
An der blauen Kuppe bei Eschwege sah Hoff im Jahre1S10 *** den gewaltigen, aus buntem Sandstein sich erhe-benden, basaltischen Keil durch eine sehr wenig geöffneteKluft in zwei Hälften geschieden. Eine dieser Hälften, dieöstliche, bestand aus eigentlichem Basalt, höchst fest, rissig,aber ohne alle regelrechte Zerklüftung; die andere, die west-liche Hälfte war aus basaltischem Mandelstein zusammen-gesezt, mit kleinern und grossem Höhlungen, die gewöhnli-chen ausfüllenden Substanzen umschliessend und neben diesennoch eckige Sandstein - Stücke, zum Theil in geringem undhohem Graden vulkanisirt. Ferner bestand die lezte Hälfteaus einem feinkörnigen klein-porösen Gemenge einer schwärz-lich-grauen dem Ganzen ein basaltisches Ansehen verleihendenMasse und eines scheinbar quarzigen grauen oder unreinweissen Minerals durchzogen von Kalkspath-Adem. Einzelnzerstreute Krystalle von Magneteisen fanden sich in diesemGemenge und ausserdem Basalt-Kugeln und andere Konkre-tionen, ferner mit Magneteisen- und Kalkspath-Krystallen
* Yoyage e.n Ecosse. Val. II, p. 484.
** Maccuj.loch, west. ist. Vul. I, p. 400.
Mag. d. Berlin. Gesellsch. nat. Fr. B. V, S. 352 ff.