geschichteten Gebilden aufsteigen sollen. Dieser Formen-Un-terschied gilt als mit der ungleichen Neigung durchbrochenerFels-Lagen im Zusammenhänge stehend: horizontale Schich-ten wurden von dem aus der Tiefe Emporgedrungenen iineigentlichen Wortsinne, und in senkrechter Richtung auf jeneSchichten durchbrochen, die geneigten Gestein-Lagenaber mehr gespalten und zerrissen *.
Die Reihen-artige Gruppirung basaltischer Höhen, derenStreichen oft jenes nachbarlicher Bergziige ist, oder die, tie-fen Thälern parallel sich erstreckend, deutlich zu erkennengeben, dass sie die Erhebung der Fels-Schichten bedingten,während dieselben in andern Fällen sich scheinbar unab-hängig zeigen von der Längen-Ausdehnung nachbarlicherGebirgs - Ketten, so wie von den in der Nähe befindlichenHauptthälern, hatte ohne Zweifel noch grossem änderndenEinfluss auf die ursprünglichen Gebirgs - Formen. Ihr Ver-schiedenartiges erklärt sich leicht durch die mannichfacheArt des Hervorbrechens basaltischer Massen, je nachdemnämlich blosses Ilerausstosen oder Hervorquellen derselben,oder ein Emporsteigen durch offene Schlünde von Explosio-nen, mit oder ohne Strömungen, statt gefunden. Und dieVorstellung des Vielartigen äusserlicher Formen-Verhältnissewird um so augenfälliger, wenn man sich, nach den Tiefenzu, die Fortsezzung solcher basaltischen Massen denkt, wiedieselben in gewaltigen Kolossen, oder in Pik-Gestalt auf-wärts stiegen und nur zum kleinsten Theile den Tag er-reichten.
* Zippe, Uebers. der Gebirgs - Format, in Böhmen. S. 78. — Dabeiwird dann allerdings vorausgesezt, dass den Basalten kein beson-derer Antheil an der Schicbten-Aufrichtung zugestanden habe. Wirwollen diese Phänomene in einem spätem Abschnitte mehr ausführ-lich betrachten.