wohnliche Erscheinung, hin und wieder Eisenglanz-Sublima-tionen aufzuweisen.
Das Konglomerat, der Haupt-Gegenstand unsererAufmerksamkeit, sezt verschiedene Höhen zusammen, nament-lich den Monte del Cahario von besonders regelrechter Ke-gelform und zu seinen Seiten zwei Hügel, die Colline Ponteund Poggio di Mineo. Die Grundmasse, durch Eisenoxydunrein gelb und braun gefärbt, ist zerkleintes vulkanischesMaterial in bald mehr bald weniger verhärtetem Zustande;Aschen-Theile, Sand-Körner und Bröckelten, kleine Laven-Triimmer und Sehlacken-Bruchstiicke umhüllen grosse Frag-mente alter basaltischer Laven, beinahe ohne Ausnahme vonsphärischer Gestalt. Wir werden bei anderer Gelegenheitvon diesen eigenthiimlich beschaffenen, in mehrfacher Hin--sicht merkwürdigen Kugeln zu reden haben und gedenkenjezt nur der übrigen das Konglomerat von Militello aus-zeichnenden Erscheinungen. Es sind diess die in grössterMenge und Mannichfaltigkeit von demselben umschlossenenVersteinerungen. Alle zeigen sich auffallend wohl erhaltenin und zwischen den wieder zusammengefügten Fragmentender Zerstörung, ungeachtet sie damit innig verbunden, gleich-sam verschmolzen sind, so dass dieselben beim Zerstuffen desGesteines in der Regel unvollständig entblösst werden. Beiweitem die meisten Arten findet man in der Sub - Apen-nin en- Formation Italiens wieder; aber die im Konglo-merat von Militello eingeschlossenen fossilen Reste erschei-nen sehr frisch, nicht selten lebhaft Perlmutter-glänzend,auch fester und in geringerem Grade kalzinirt. Die umhül-lende Konglomerat-Masse * stellt sich als ein in einanderVerflösstes von basaltjschem Material und von fein zertrüm-mertem Muschel-Sandstein dar. Im leztern Theil des Teiges
Wir urtheilen nach zahlreichen und besonders ausgewählten Hand-stücken, Geschenke des Hrn. C. Gemmelearo. — Die Vergleichungund nähere Bestimmung der Versteinerungen hatte Hr. Prof. Bronndie Güte vorzunehmen.
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