Natur, ohne dass es uns vergönnt gewesen, eine zureichendeErklärung zu finden, wie es mit dem Phänomen beschaffen sey.
Das eigenthümliche Wesen schlackiger Gebilde gewährtden zerstörenden Elementen, zumal der feuchten Atmosphäre,leichtern Zutritt ins Innere der Massen. Daher wird dieOberfläche vieler Ablagerungen basaltischer Schlacken, selbstbei mehr glasichtem Zustande, oft in Zersezzung getroffen;man sieht sie, von Wasser-Strömen durchwühlt, und so dasFeste verwittern, mit dem Verlauf der Jahre allmählich zuroth oder gelb gefärbter erdiger Substanz umgewandelt undendlich in sich selbst zerfallen.
Wir ordnen hier die Resultate ein, zu welchen die Ge-wichts - Bestimmungen verschiedener basaltischer Schlackengeführt und fügen einige weitere Bemerkungen bei.
Verschlackter Basalt, durchaus porös und blasig undsehr l-eich an Olivin - Theilen. Facher Höhe bei Bertrich .
(Nr. 5G).
Dergleichen, ausgezeichnet durch seine regelrecht gestaltete
Oberfläche. Eiland Bourbon. (Nr. 51) ..
Wir haben der denkwürdigen Eigenthümlichkeit dieses lehrreichen Stük-kes bereits S. 172 zu erwähnen Gelegenheit gefunden.Stalaktitische Basalt-Schlacke von sehr ltlein-blasigerMasse die durchsäet ist mit Olivin-Körnern und Punkten.
Insel Bourbon. (Nr. 45) .
Manche verschlackte Basalte des Eilandes erscheinen ober-flächlich dunkelbraun gefärbt, während dem Innern diegewohnte Schwärze verblieben. Dabei zeigen sich ihreOlivin - Einschlüsse auf sehr denkwiirdise Weise umge-wandeft; sie erlangten lebhaften Metallglanz und sind mitbunten Farben angelaufen, so dass dieselben Leberkiesentäuschend ähnlich sehen. Im Innern der Schiachen ent-haltene Olivin-Körner weichen von der gewohnten Beschaf-fenheit des Fossils nicht ab. (Nr. 29).
Dunkelgraue Schlacken, die Blasenräume ungleich gross,im Innern verglast, glatt, aber ohne Glanz , nur schim-mernd j nicht selten verräth die Masse der dünnen Wändedurch eingeschlossene Olivin - Körner den basaltischenCharakter. Gipfel des Puy de Corent unfern Clermont.(Nr. 47).