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trägt 1 bis 3 Linien und in diessen Verhältnissen bleibendie nämlichen Schlacken - Leisten sich ungefähr gleich. Mitdem Boden treffen sie unter beinahe rechten Winkeln zu-sammen. Oben erscheinen dieselben gerundet.
So lange man auf die eine Thatsache sich beschränktsähe, war es wohl verzeihlich, wenn der Gedanke an örtli-che bedingende Ursachen rege wurde. Die Vegetationder Insel konnte für den ersten Augenblick zum Glaubenverleiten, es hätten sich Laven in einen Wald von Palmenoder Scitamineen ergossen und die Schlacke sey nach orga-nischem Typus geformt. — Bei Ausbrüchen des Vesuv hatman beobachtet, dass Bäume, die fliessende Lava sehr plöz-lich umhüllte, nur in den obern Theilen entzündet und zuAsche umgewandelt worden, während der Stamm blosseVerkohlung erlitt. Führten spätere Katastrophen einen aufsolche Weise eingeschlossenen Stamm hinweg, so sollender Laven-Masse zuweilen eigenthiimliche, an organische Ge-stalten erinnernde Eindrücke verblieben seyn. — Im vorlie-genden Falle könnte man bei dem gross - maschigen Zellen-Gewebe tropischer Baum-Arten annehmen, es wären dieZellen-Wände durch Schlacken - Substanz ersezt wordenu. s. w. Allein abgesehen davon, dass keine der jezt leben-den Pflanzen Zellen von so ausserordentlicher Grösse auf-zuweisen hat — die meisten Schlacken - Fächer messen auf1 Zoll Länge über 6 Linien Breite — so ist auch die vor-herrschende Form der Zellen eine sechsseitige Schnittfläche.Ferner müsste unsere Lava, wäre sie über einen Palmen-oder andern ähnlichen Stamm geflossen, den härtesten Theilim Umfange, die Rinden-ähnliehe Lage, gänzlich vernichtethaben, um sich nach dem inneren lockeren Zellen-Bau zu ge-stalten.
Als wir uns , mit Uebergehung der wenig aufklärendenunbedeutenden Neben-Umstände, nach weitern Erfahrungenumsahen, da erregte vor Allem eine grosse Schlacken-Masseaus dem Fuldaischen unsere Aufmerksamkeit. Der Erschei-